Ein kritischer Blick auf IObit Advanced SystemCare

Durch den Kommentar eines Bloglesers wurde ich dran erinnert, mir doch schon lange mal “Advanced SystemCare Free” von IObit anschauen zu wollen. Nun denn, schauen wir doch mal genauer, ob irgendeines der vielen Werbeversprechen zutrifft und was es mit Software und Hersteller sonst so auf sich hat.

Vor dem Download erfolgt zuerst mal der Check auf die allgemeine Vertrauenswürdigkeit. Hat die Webseite des Herstellers ein Impressum oder ist in den Kontaktdaten eine Büroadresse zu finden? Wenn nicht, auf wen ist die Domäne registriert bzw. wo steht der Server?

Iobit fällt an dieser Stelle schon mit Pauken und Trompeten durch. Wer auch nur ein wenig kritisch ist, sollte schon zu diesem Zeitpunkt die Seite verlassen und die Software gar nicht erst anschauen. Auf der gesamten Webseite steht über den Hersteller schlicht gar nichts, was irgendwie rechtlich relevant wäre. In den Geschäftsbedingungen versteckt findet sich gerade mal der komplette Name des Herstellers: “IObit Pty, Ltd.”. Eine Suche im Netz bringt dann ein wenig Aufklärung:

1st floor of 8th building, No 16
Lansiduan, Erhuanlu
Shanghai, 200000
China

Der Webserver ist über einen amerikanischen Content-Distributor angebunden, die Domain iobit.com ist auf eine Investmentfirma auf den Cayman Islands registriert.

Zu diesem Zeitpunkt mal eine ganz ernsthafte Frage an die Leserschaft: wer würde diesen Leuten einen Gebrauchtwagen abkaufen? Wohl niemand. Scheinbar würden aber einige diesen Leuten die Daten auf ihren PCs anzuvertrauen.

Ich installiere ja gerne mal Tools wie Advanced SystemCare auf frisch installierten Systemen und schüttle dann den Kopf, wenn diese das sauber frisch installierte Windows als total vermüllt und fehlerhaft ansehen. Diesmal allerdings war mal ein real langsames Notebook griffbereit und nachdem Advanced SystemCare ja verspricht, Rechner um bis zu 300% schneller zu machen, juckte es doch, das mal genauer zu überprüfen. VistaVorher

Ein altes Notebook, Single-Core CPU, 2 GB Ram, 80 GB Festplatte und Windows Vista klang da genau richtig. Da sollte sich doch nach jahrelanger Nutzung was beschleunigen lassen. 25,1 GB Plattenplatz sind frei, etwa 1,1 GB Ram werden im Leerlauf genutzt. Starten wir die Installation.

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Angeboten wird auch gleich die Installation des IObit Malware Fighter, obwohl schon ein Virenscanner installiert ist. Nachdem die zusätzliche Sicherheit so aufgedrängt wird, installiere ich sie einfach mal mit. Nach der Installation der Pakete selber öffnet sich der Firefox Browser und möchte ein AddOn installieren.

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Im Internet Explorer wird das selbe Plugin ohne Nachfrage installiert. Auch meldet sich gleich der frisch installierte Malware Fighter und möchte Signaturen herunterladen, was mehrfach fehlschlägt.

 iobit06

Die dann aufpoppende Meldung, Malware Fighter wäre ja gar nicht aktuell und man solle doch mal bitte upgraden, verwundert etwas. Fünf Minuten vorher war doch grad durchs Setup das Programm heruntergeladen worden. Warum nicht gleich eine aktuelle Version?

iobit07

Auch nach dem Upgrade lädt der Malware Fighter keine Signaturen. Schauen wir also mal zum eigentlichen Produkt. Die Oberfläche begrüßt einen mit einem auffälligen “Prüfen” Knopf und scannt dann relativ zügig das komplette System.

iobit02 iobit08

Das Ergebnis ist dann – wie erwartet – erschreckend. 33708 Probleme wurden gefunden! Auch hier wird, wie schon bei anderer Software dieser Art, der User also zuerst mal mit Meldungen über riesige Probleme konfrontiert. Man will ja schließlich dem Nutzer zeigen, dass er grad auf dem richtigen Weg sei.

iobit09

Schauen wir mal genauer, was denn angemeckert wird.

iobit10

Da wird u.a. ein fehlerhafter Dienst angemeckert. Wie man am Taskmanager sehen kann, ist der Dienst aber keineswegs fehlerhaft. Er läuft ganz einwandfrei. Advanced SystemCare lässt sich hier einfach vom relativ angegebenen Pfad verwirren.

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Die Privatsphärenfälle sind es hier, die die Anzahl der Probleme so hoch treiben. Jeder einzelne Cookie, jede Webseite im Cache, quasi alles wird als Problem gesehen.

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Die angeblichen Internet-Probleme lassen auch eher den Kopf schütteln. Es werden keine Probleme erkannt, sondern es wird eine Liste von angeblich sinnvollen Einstellungen der Browser angezeigt. Inwiefern irgendwelche der Einstellungen das Surfverhalten tatsächlich optimieren und ob man diese problemlos setzen kann, ohne Nebenwirkungen zu befürchten, kann der Normalnutzer nicht beurteilen – und bei vielen kann ich das auch nicht. Aber sind es ehrlich alles Probleme?

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Verknüpfungsdefekte werden auch noch aufgelistet. Nun ja, ein Glück, dass die Verknüpfungen nichts von ihren angeblichen Defekten wissen. Denn auch die angemeckerte Verknüpfung zu Lenovos Energie-Manager funktionierte einwandfrei.

Nun lassen wir diese Dinge mal lieber aus und starten den Bereinigungsvorgang. 116 MB Plattenplatz wurden angeblich freigeräumt durch Löschen von temporären Dateien und Browsercache. Zumindest letzterer wird nach dem nächsten Surfen also eh wieder benutzt.

Nebenbei wurde auch noch der IObit Uninstaller mit installiert. Der Uninstaller listet installierte Programme und bietet die Deinstallation an.

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Also genau das, was Windows von sich aus ohne Zusatzsoftware macht. Wozu genau ist jetzt der Uninstaller gut? Ach ja, er zeigt auch Toolbars und Plugins an und prüft anscheinend, ob diese sicher sind.

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Sehr weitgehend scheint diese Prüfung nicht zu sein. Weder wird ein veraltetes Java Plugin angemeckert, noch ein veraltetes Flash Plugin – obwohl beide durch ihre Anwesenheit Löcher in die Systemsicherheit reißen. Wozu war jetzt genau der Uninstaller gut?

Ach ja, der Malware Fighter hat zwischendurch auch seine Signaturen aktualisieren können und das System dann gescannt. Und auch gleich etwas gefunden: eine angebliche “iWinstore Toolbar” im Profil des Chrome Browsers. Dummerweise eine Fehlerkennung, die Dateien an der Stelle gehören zum Chrome Browser selber und stammen direkt von Google.

Was hat die ganze Aktion jetzt gebracht?

iobit14

Nun ja: es werden 500 MB mehr Plattenplatz genutzt. Ebenfalls werden rund 170 MB Ram mehr genutzt als vorher. Das System wurde also insofern optimiert, als dass von den eh schon knappen 2 GB Ram mal eben knappe 10% für das eigene Produkt draufgehen. Im Leerlauf, d.h. ohne dass es eigentlich genutzt wird.

Hätte ich nicht aufgepasst, wären eine Verknüpfung aus dem Startmenü sowie ein Dienst “weggeputzt” worden. Grundlos.

Startet nach der Reinigung das System schneller? Nein.

Hat ernsthaft irgendjemand etwas anderes erwartet?

Fazit auch hier wieder Finger weg! Es bringt nichts. Im Gegenteil! 

Der Normalnutzer, an den sich die Software richtet, hätte hinterher definitiv mehr Probleme gehabt als vorher – und kein schnelleres System.

Exakt das, was hier und an vielen anderen Stellen immer wieder geschrieben wird. Die Kategorie dieser Software heißt “Schlangenöl” und bewegt sich zwischen Placebo und Schadsoftware.

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120 Antworten zu Ein kritischer Blick auf IObit Advanced SystemCare

  1. Dieter Röthgens schreibt:

    Hallo Ingo
    ich freue mich das du so eingehend auf meinen Kommentar eingegangen bist.Selbstverständlich weiß ich das viele angaben in dieser Software übertrieben sind.Doch einiges hat sich als nützlich erwiesen.Doch wie erwähnt ist diese Software kostenlos.Allerdings wird ständig versucht doch irgendetwas zu verkaufen.Worauf mann keinesfalls eingehen sollte.
    Doch bevor ich diese Software installiert habe hatte ich ein erhebliches Problem das von dieser Software behoben wurde.Natürlich ist es Blödsinn das ein „PC“ von dieser Software 300 mal schneller wird,er wird allenfalls langsamer.Wer also zeit hat und gerne etwas mit solchen Sachen herumspielt kann sie ohne bedenken installieren.Noch ein Wort zum „Obit Uninstaller 5“ er deinstalliert grünlicher als der Windows Uninstaller,denn wenn mann mit Windows deinstalliert hinterlassen einige Programme eine menge an Einträgen die bei der Intensiv Suche vom Obit Uninstaller gelöscht werden können.Natürlich gibt für mich gesehen noch mehr nützliche dinge im System Care 8.Doch das ist meine Angelegenheit.

    mit freundlichen Güßen.:Dieter Röthgens
    [ wie kann ich den defekten Link entfernen ]

    • Dieter Röthgens schreibt:

      An
      Ingo Boettcher
      Ich habe den Link schon entfernt.Ich möchte ihnen außerdem mitteilen das sie mir nicht objectiv genug sind und zu Pauschal und vorschnell urteilen.
      mit freundlichen Grüßen.:Dieter Röthgens

      • Ingo schreibt:

        Blogbeiträge hier stellen meine Meinung dar und die muss nicht immer objektiv sein. Ich habe eine allgemeine Aussage („Cleaning- und Tuning-Programme sind grundsätzlich Schrott!“), die ich mit dem Beitrag für jeden verständlich untermauere.

        Objektive Tests solcher Software hab ich länger nicht gesehen, bin aber offen für interessante Quellen. In den bekannteren IT-Blättern wird solche Software normalerweise eben nicht getestet, sondern nur vorgestellt – d.h. es wird die Pressemitteilung des Herstellers mehr oder weniger genau abgeschrieben.

        Die offizielle IObit Webseite leitet z.B. für den Download auf Winfuture.de weiter. Und genau dort bekommt man auf die Pro Version auch noch Rabatt. Da besteht also eine Geschäftsbeziehung. Ja super! Erwartet da irgendjemand von Winfuture.de auch nur irgendein objektives Wort über IObit? Ich mit Sicherheit nicht!

        Wenn man die Software objektiv testen wollen würde, müsste man die Behauptungen des Herstellers zur Funktion der Software nehmen und prüfen, ob das Programm diese erfüllt.
        Moment! Genau das hatte ich getan. Ich habe die Behauptungen, dass das System schneller wird und man mehr Platz frei hat, überprüft und feststellen müssen, dass das Programm dies nicht leistet. Wobei du mir sogar zustimmst.
        Und ich habe zudem noch arge Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des Herstellers insgesamt und habe dies auch begründet.

        Beides zusammen ist dann für mich ein sehr objektiver Grund, dringend von der Installation und Nutzung der Software abzuraten.

    • Ingo schreibt:

      Behaupten kann man vieles. So auch, dass der IObit Uninstaller Programme besser oder gründlicher entfernt, als Windows das kann. Aber hat das auch mal jemand verglichen und konkret festgestellt, was da genau besser gemacht wird? Gibt es irgendwo einen Test, der von einem PC Software auf verschiedenen Wegen deinstalliert und dann vergleicht, was evtl. noch übrig bleibt und falls überhaupt, ob diese Überbleibsel dann irgendwie problematisch sind? Mir wäre kein solcher Test bekannt.

      Das Zurückbleiben von einzelnen Dateien auf der Platte oder Einträgen in der Registry nach der Deinstallation eines Programmes hat normalerweise weder auf den Platzbedarf insgesamt noch auf die Funktion des Systems einen merkbaren Einfluss.

      • windoof schreibt:

        hi,da lachen ja die Huehner.Es ist doch klar ersichtlich das Windoof bei der Deinstallation von programmen haufenweise Datenmüll hinterlässt!
        Was soll diese Augenwischerei! Der Uninstaller löscht diesen verlangsamenden Müll zuverlässig.
        Ende der Durchsage.

      • Ingo schreibt:

        Was du so bei Deinstallationen hinterlässt, weiß ich nicht. 😉 Bei Windows ist allerdings nicht das Betriebssystem selber für Installation und Deinstallation zuständig, sondern der Windows Installer oder auch ein eigener Installer des jeweiligen Software-Herstellers.

        Dass bei einer Deinstallation manchmal absichtlich oder unabsichtlich Dinge zurückbleiben, ist jetzt kein Geheimnis. Du bist allerdings der Werbeaussage auf den Leim gegangen, dass speziell diese zurückgelassenen Dinge den Rechner langsam machen würden. Machen sie nicht.
        Ein paar zusätzliche Dateien in nicht mehr genutzten Ordnern machen rein gar nichts, außer vielleicht etwas Platz zu verbrauchen. Und ungenutzte Registry-Einträge sind vollkommen irrelevant. Sie werden halt einfach nicht mehr genutzt, beeinflussen das System aber überhaupt nicht. Die Registry ist schließlich eine Datenbank und es werden nur die benötigten Einträge auch eingelesen.

        Ob ein Uninstaller den Müll wirklich zuverlässig löschen kann, bezweifle ich zudem – woher soll der denn wissen, was du oder das System später noch mal brauchen? Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass es normalerweise schlicht nicht notwendig ist, einen solchen zu benutzen.

    • stan schreibt:

      Ja Hallo,
      ich habe IObit Uninstaller und Advance als Proversion GEHABT! Selten habe ich so über ein Tool so geflucht. Ich weiß nicht, wie es sein kann, das selbst renomierte Seiten IObit so über den Klee loben. Selbst PC-Magazin und Chip sind davon nicht ausgeschlossen!?
      Ich kann jeden ruhigen Gewissens davon abraten dieses Tool zu benutzen.

      • jochen schreibt:

        gut das ich die beiträge gefunden habe.hoffe nur ich bekomme den iobit anstattslos vom pc

      • Dennis schreibt:

        Installiert, getestet und nach nicht einmal 10 min. wieder Deinstalliert.
        So nun hab ich keine Netzwerkkarte mehr im System. ??? Es wird einfach kein erkannt. Hätte ich diesen Beitrag vorher gesehen, dann wäre mir der mist nicht auf dem Rechner gekommen. Habe aber gerade keine Ahnung wie ich das wieder gerade biege. ;(

      • Ingo schreibt:

        Nutze die Windows Systemwiederherstellung. Kann man mit rstrui.exe starten. Dann auf einen Punkt vor der Installation zurücksetzen. Solange das Tool nicht schon die Wiederherstellungspunkte gekillt hat. Das machen solche Programme beim „Aufräumen“ ja gerne.

  2. Pingback: Ein kritischer Blick auf IObit Advanced SystemCare | Ingos Blog | Michael-Floessel.de – Blog

  3. PC-Analphabet schreibt:

    Hallo Ingo,
    hätte ich deinen Kommentar nur mal früher gelesen. Ich hab den Mist installiert und bekomme ihn nun nicht mehr weg. Beim nächsten Systemstart waren alle Verknüpfungen gelöscht und somit ein vernünftiges Entfernen (zumindest für einen PC-Analphabeten wie mich) unmöglich. Irgendwelche Erfahrungen / Tipps wie ich das wieder von meinem PC bekomme?

    • Ingo schreibt:

      Normalerweise sollte die normale Deinstallation wie bei jedem anderen Programm auch funktionieren, ansonsten starte die Windows Systemwiederherstellung und schau, dass du auf einen Wiederherstellungspunkt zurück springst, der vor der Installation der Software liegt.

  4. klaus schreibt:

    Hallo Ingo

    Ich habe heute mit iobit Internet Boster ausgeführt und habe wollen optimierebrowser und die Internet Einstellungen seither zeigen Chrome und andere Browser keine Webseiten mehr an
    Was kann ich da tun?

    • Ingo schreibt:

      Tut mir leid, ich kann dir nur raten, dich an die Firma zu wenden, deren Produkt dir die Probleme eingebrockt hat.
      Ich leiste hier keinen Support für Schrott-Software, vor dem ich ständig warne. Man setzt solche Programme einfach nicht ein.

      • R.Freitag schreibt:

        Hallo,
        also das ist keine Schrottsoftware. Ich nutze das Progi. schon länger.. Info … nutze PC seit ca 20 Jahren, war auch im CCC.
        Der Uninstaler ist 10 mal besser als der original Win Uninstaler, denn der räumt wirklich af. Test an 10 PCs gemacht die alle gleiche Installation hatten.
        Ich kenne auch Bewertungen von Programmen, war selber 5 Jahre Tester. alles gute für die „negative“ Zukunft

      • Ingo schreibt:

        Wenn du dir den Uninstaller genauer angeschaut hast und irgendwelche tollen Funktionen entdeckt hast, die nachweislich (!) irgendwas sinnvoll aufräumen, dann schreib doch einfach mal einen kleinen Bericht dazu. Interessant wäre halt, an welchen Stellen etwas aufgeräumt wird, was sonst nicht aufgeräumt würde – und vor allem, ob dieses Aufräumen an der Stelle sinnvoll oder gar notwendig ist.
        Bei meinem damaligen, kurzen Blick konnte ich keine Funktionalität entdecken, die über das hinaus geht, was der Installer des jeweiligen Programmes eh macht.

  5. Andree F. schreibt:

    Ich seh grad, dass meiner Meinung nach ein kleiner Fehler in deinem Faden ist. Es geht um den Dienst „TPHDEXLGSVC“ den das IoBit-Programm anmeckert. Laut Task-Manager wird er nur als Beendet angezeigt, welches 2 Situationen sein kann.

    Erstes: Diese Datei welches zum Dienst gehört existiert nicht mehr (an dem Pfad oder überhaupt nicht mehr)
    Zweitens: Dieser Dienst ist ordnungsgemäß eingetragen und die Datei befindet sich an dem angemessenen Platz – nur ist dieser Dienst nicht gestartet.

    • Ingo schreibt:

      Das Programm meldet den Dienst als „ungültig“. Das macht es bei anderen Diensten nicht, selbst wenn sie beendet sind. Die Datei war auch da, nur wie man im Screenshot sehen kann und ich auch dort erklärt hatte, ist Lenovo etwas schlampig bei der Pfadangabe, worüber die Iobit Software dann stolpert.

      • Ernst Maurer schreibt:

        Schlampige Pfade die Repariert werden, wo ist das bitte Negativ.
        Ansonsten muss ich aus diesen Grunde auch den Rest deiner Äußerungen als Vorurteil bewerten.
        PC und Menschen mit Vorurteilen passen nicht zusammen, der größte Virus sitzt vor dem PC.

        Achtungsvoll Ernst Maurer

      • Ingo schreibt:

        Die „Reparatur“ bestünde leider nicht daraus, den korrekten Pfad des Dienstes zu ermitteln (was auch schwierig wäre). Insofern ist das kein kleiner Schönheitsfehler.

  6. Olaf schreibt:

    Ich hatte IOBIT für 1 Jahr gekauft, von 2013 bis 2014. Als Schrott würde ich das nicht bezeichnen wollen, ich war recht zufrieden damit. Der Uninstaller ist gründlicher als der von Windows. Ähnlich gut ist für mich der kostenlose Revo Uninstaller, de ich jetzt nutze. Von IOBIT habe ich nur noch den Unlocker, der sehr gut funktioniert (brauche ich aber nur 2-3x pro Jahr). 2014 habe ich IOBIT nicht verlängert, weil die Werbung für andere Module etwas zu aufdringlich war. Aber weder hat IOBIT mein Windows 7 zerschossen, noch konnte ich an der Reinigungsleistung etwas bemängeln.

    • Ingo schreibt:

      Das ist das Problem an der Sache: kann man am Ende wirklich überprüfen, ob ein Uninstaller „gründlicher“ war? Und wenn ja, ist es dann tatsächlich notwendig, oder einfach nur optional für Leute, die halt meinen, basteln zu müssen?

  7. Hans schreibt:

    IO-Spyware-Programm schaltet den WindowsDefender ab.

    Das ist nicht uninteressant und schon Kritik wert-welche jedoch. Dass es nebst Microsoft auch gute Software gibt, soll nicht bestritten werden. Nur ich habe gerade das win7 und vor allem win10 installiert und wie die software des IO entstanden war, kann ich gerade nicht mehr sagen, jedoch in der Tat sprangen einem die Dinger plötzlich in den Browser, eine Angebot nach dem anderen. Das Aussehen ist ja zunächst nichts schäbiges, weckt ein wenig auch Vertrauen, ist nicht poppig oder kitschig designed.

    Zudem war ich gerade die Zeitschrift c´t-Magazin für computer durchlesen und sie ist doch eine passabel Zeitschrift m.E. in der das Windows 10 beschreiben wird und sie sind der Auffassung, das der Schutz durchaus genügend ist, den der bereits vorhanden WindowsDefender bieten, völlig ausreichend sei. Dieser meldet sich obendrein zu Wort, springt also gleich an und repariert, wenn Spyware auftaucht, ohne spezielle Suche und das Programme erst starten zu müssen.

    Dass da konkurriert auch wird ist wohl nicht vermeidbar, aber wenn das Windows schlechter läuft, ist es eher ja abzulehnen. Positiv scheint der Tiefenscan des IO-Uninstallers. Die Mal-Anwendung habe ich gleich wider entfernt und der WindowsDefender war prompt wieder gelaufen, also von allein wieder angesprungen mit Sprechblasenhinweis.

    Wenn es da nicht immer so viel zu lesen gäbe. Wie automatisch war plötzlich ein Programm aufgetaucht, das als Trojaner bewerte wird: RelevantKnowledge und auch da ist mir „geisterhaft“, wie das plötzlich auf dem PC erschien wie eine große Pin-Notiz am rechten Rand. Mit Google ist eine ganz Seite Hinweise schon zu lesen zu dem Trojaner. Auf der suche nach was ist IO-Software, habe ich hier mal den Link gefolgt.

    Ohne das jetzt nachvollziehen zu können waren in der Tat jedoch eine Anwendung nach der anderen wie von selber als Installationsangebot auf dem schirm erschienen mit dem Kaufangebot dazu, „richtig dick aufgetragen“. Zu viel Pro-Werbungmuss in der Tat ja nicht sein. Das Tuningteil mit Booster-angebot habe ich allerdings schon den Eindruck gehabt, dass es den PC verlangsamt. Nach dem ich alles entfernt hatte, sind die Browser IE, Opera, Firefox … schon wieder schneller geworden und die Seiten sind schon wieder rascher aufgebaut – gerade Online.

    Grüße

  8. Hans schreibt:

    Sehe gerade, dass einige Tippfehler meinen text verunstalten. Tut mir leid, kann ihn durchaus verbessern

  9. Hans schreibt:

    Das sit manchmal wie uferlos, doch auf wintech http://windowstechies*****/ ist zu lesen, dass es gar kein nettes Programm ist, und darf doch einen Auszug angeben:

    „Iobit Malware ist eine geteilte dynamisch gelinkte Bibliothek (DLL). Fehler, die damit im Zusammenhang stehen, entstehen, sobald ein Programm die Datei während der Verwendung falsch behandelt. Das gängigste Problem entsteht innerhalb der Windows Registry, in der die Anwendungen die Standorte der benötigten DLLs abrufen. Und da dies wichtige Dateien sind, weiß man nicht, was passieren könnte, sofern eine dieser Dateien fehlt.“

    Und auch zu „Relevant Knowledge“ ist zu lesen, was ja aussieht wie die Marktbefragung aus dem Kaufhaus und man möchte dies zunächst vielleicht lediglich als lästig sehen, ist aber wohl mehr als das: Nicht zu viel sagen ist manchmal nicht unklug.

    „relevant knowledge ist ein Spyware-Virus, eine Art schädliche Software, deren Hauptzweck es ist, Informationen von Ihrem PC zu stehlen. Dazu können alle Arten von vertraulichen Daten gehören, wie Passwörter, Online-Banking-Informationen oder persönliche Identifizierungsinformationen“

    Microsoft sammelt zwar ebenso Daten, aber man am PC ein wenig doch die Möglichkeit, dem schon vorzubeugen.

    Gruß HansS

    • Ingo schreibt:

      Wenn du Seiten, wie die von dir genannte besuchst, wundert es mich nicht, dass du anscheinend größere Probleme mit Adware und ähnlichem hast.
      Die Seite dient auch nur dazu, „Schlangenöl“ wie Registry-Cleaner und nicht vertrauenswürdige „Spyware-Cleaner“ zu bewerben. Ich hab den Link daher mal entfernt.

      Der Text, den du von der Seite zitierst, ist vermutlich nur mehr oder weniger automatisiert zusammengetragener, durch irgedeinen Translator geworfener Unsinn. Eine DLL namens „Iobit Malware“ gibt es zumindest nicht und die restliche Beschreibung ist auch ziemlich wirr.

      • Hans schreibt:

        Nun jedoch wieso nennst du das wirres Geschreibe. Das ist aber Unsinn und schon keine Sachdebatte mehr wert. Tut mir leid. Es gibt zu viele, die andere immer nur für blöd halten wollen und alles besser wissen möchten, nur mehr belehrend sind.

        Mein Ton war in Ordnung, werter Ingo. Wenn manche Seiten im Netz mit Google übersetzt sind, dann solltest du Google beleidigen, nicht den Überbringer von Nachrichten oder diejenigen, die nur sachlich etwas schreiben! . Ich betrachte das als beendet, nicht dass „Sie“ = jemand auf die Idee kommt zu sagen, man sei ein wirrer Mensch noch gar, ohne zu wissen, mit wem man den sich hier schriftlich unterhält. Es gibt auch viele die falsche Blogs betreiben und nur stänkern, deutlich wird das z.Bsp. auf Anti-ScamBlogs oder die dann provozierend werden und aus Opfern Tätern stilisieren. Da müßten viele Leute nur mehr doof oder blöde sein.

        >Was ist denn zu tun, wenn man kriminellen Naturen oder Machenschaften anheim fallen sollte!

        Ich sehe dabei, das Sie anscheinend schlechte Töne abringen möchten. Sie müssen das nicht veröffentlich lassen, zumal „Sie“ ja meine richtige E-Mail schon haben. Was sagt man nur dazu! Erstaunlich ist aber doch, werter Ingo, dass Sie hier ja Spammer in Schutz nehmen, denn diese Anwendungen sind als Spam oder zumindest mehr als nur lästige Werbung betrachtet, die in der Lage sind, den Browser zu entführen und Links abfälschen: wie etwa Palian ode Paliak (möchte nicht mehr nachsehen. Diese unterscheiden sich gravieren von Suchleisten wie google oder Yahoo, MSN, von Webde oder der Telekom usw..

        Also nochmals: ich betrachte dies hier als beendet und lege keinerlei Wert auf Streits oder sonstige Diskurse mehr.

      • Ingo schreibt:

        Das „wirre Geschreibe“ bezog sich auf die zitierte Webseite und deren fast unleserlichen, offensichtlich per Google Translator verwursteten Text. Auf nichts sonst.

  10. Hans schreibt:

    Wenn ich doch noch ein paar Zeilen anfüge: wo ist den ein Impressum, wobei es ja keinem benommen ist, anonym zu schreioben. Dem Quellcode der HP ist zu entnehmen, dass Sie Ingo Boettcher sind (Kürzungsmöglichkeiten haben sie ja). Wer also ist da vertrauenswürdiger mit Angebot und Kritik? Selbst die Computerbild hat nette Angebote, aber es geht doch darum wie sinnvoll ist manches der Software auf dem PC. Und wen sonst nichts mehr wirkt, muss der Datenschutz immer „herhalten“.

    Wie gut kennen denn Menschen wie sich überhaupt aus mit Software oder Hardware? Konkurrieren ist ja das eine, aber schädigend werden ist doch das üble. Ich betrachte übliche Werbung nämlich nicht als die schadhaften Dinge im Leben. Eiferer gibt es da doch ebenso viele.

    Sie könne natürlich anfügen, dass Sie gedacht haben, ich sei nun fertig? CCleaner u.a. ist ein harmloses Tool, das lediglich die temporären Ordner sichtet, ein Uninstall-Tool dabei hat usw. und für die Registry sind ebenso Häkchen vorhanden zum aktivieren oder deaktivieren. Und welche Seiten ich besuche: was machen sie denn für Annahmen oder wollten sie da Vorschriften machen? Das ist aber zu ahnungsvoll.

    Habe ich Ihnen überhaut geschrieben? Spammer und Scammer greifen ja sogar echte E-Mailadresse ab. Sie haben sicher schon davon gehört? Manche handeln mit echten Profilbildern und wieder andere mit gefälschten. Übrigens: ich kenne mich ganz gut aus, keine Sorge .

    Die genannte Taskleiste Paliak o.Palian allerdings z.Bsp. fälscht Internetlinks ab und ist kaum mehr zu entfernen, taucht in einigen Softwaremanagern kaum auf und auch bei einigen Browsern nicht im Bereich der Eigenschaften als PlugIn, ist aber in der Registry dann vorhanden. Bei drei Browser hat es die anderen Plugins herausgelöscht, sie waren nicht mehr zu finden.Bsp. Firefox, Opera, IE, Chrome.

    Es gibt manche, die glauben die Wahrheit nicht, die Fakten und Tatsachen. Alles falsche Sachen?

  11. Ralf Klein schreibt:

    Bist du ein Super Fan von CCleaner oder anderen Software? Deshalb hast du soviel Zeit, solchen kritischen Artikel zu IObit Advanced SystemCare zu schreiben? Rede bitte nicht Unsinn. Schon 3 Jahre habe ich diese Anwendung benutzt und es funktioniert immer problemlos nicht wie was du beschrieben hast.

    • Ingo schreibt:

      Nein, wenn du ein wenig im Blog gestöbert hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich „Cleaning“ Tools allgemein für sinnlosen Schrott halte, der keine Probleme löst, sondern neue Probleme schafft.

      • Olaf schreibt:

        Recht extreme Meinung. Ich benutze gern den Privazer, der findet weitaus mehr als der CCleaner und bisher hat er mir keine neuen Probleme geschaffen. Jedenfalls läuft meine Win7 Installation nach über 4 Jahren noch immer gut.

      • Ingo schreibt:

        Das ist bei solchen Tools wie bei vielen anderen Dingen auch: kann manchmal helfen, kann oftmals gut gehen, irgendwann gehts dann schief. Und dann ist meist das Geheule groß – und geflucht wird dann über Windows, nicht über die Tools.

        Dir fehlt ja leider auch der Vergleich, wie das Windows 7 laufen würde, hättest du das Tool nicht eingesetzt, sondern nur die Datenträgerbereinigung von Windows.

      • karl schreibt:

        Guten morgen, Augen auf…
        da gebe ich dir recht. Ich bin mit Tuningtools sowieso auf Kriegsfuss -:(~~~

  12. René Bogendorfer schreibt:

    Möchte auch definitiv sagen, dass das Programm bisher noch keine Schädigungen an meinem Windows 10-System durchgeführt hat! Nutze seit kurzem die PRO-Version und kann wie bereits Andere hier geschrieben haben, dem Unistaller ebenfalls nur positives abgewinnen. Ob eine wirkliche Steigerung des Systems erfolgt, ist für mich als Profi-Nutzer so eine 50/50-Sache! Einträge welche als Fehler markiert wurden sind im großen und ganzen auch wirklich unnötige bzw. nicht notwendige Einträge. Bei den Tuning-Einstellungen habe ich selbst noch keine Verbesserungen im Alltag gemerkt – diese möchte ich ehrlich bezweifeln. Ansonsten sind die Einstellungen sehr vielfältig und meiner Meinung sollten solche Tools ausschließlich von Profi-Nutzern verwendet werden! Wer glaubt je mehr er anklickt desto besser und schneller wird der PC ist grundsätzlich am Holzweg!

    • Ingo schreibt:

      Problem ist, dass sich solche Programme explizit an den Normaluser wenden, der mit bunten Oberflächen und „1-Klick-Tuning“ gelockt wird.

      Und wie du selber schreibst, findet das Programm vielleicht ein paar Einträge, die wirklich unnötig sind. Nur diese stören normalerweise auch nicht. Löscht es hingegen einen Eintrag, der unnötig ausschaut, es aber gar nicht ist, ist das Problem groß.

      Du hast also die 50/50 Chance zwischen „passiert nix“ und „ist kaputt“. Warum sollte man dann für „passiert nix“ im Ernstfall noch Geld ausgeben?

  13. Thorsten Soltkahn schreibt:

    Hallo Ingo,
    ich habe gerade voller Interesse teilweise Deinen Blog gelesen und möchte Dir dafür ein großes Kompliment aussprechen. Insbesondere das Thema mit dieser unnötigen Verschlimmbesserungs-Software, in diesem Fall die sinnfreie Software von IOBit und dergleichen. Ich vertrete 100%ig die gleiche Ansicht wie Du, dass diese unnötigen Tools nahezu allesamt meist nur zusätzliche Probleme bereiten und im besten Fall überhaupt nichts bewirken.

    Ein Kunde von mir hatte sich über einen „Freund“ genau diese Software installieren lassen. Heute rief mich der Kunde dann an und wollte Hilfe haben, weil sein PC plötzlich doch so langsam geworden wäre. Als ich im Programmverzeichnis dann sah, welche unnötigen Tools (unter anderem IOBit-Produkte in allen Varianten) installiert waren, packte mich das Grauen. Ich habe dann diese unnötige Software sofort deinstalliert, anschließend mal kurz AdwareCleaner und MalwareBytes drüber laufen lassen und auf einmal, war die Kiste wieder richtig schnell.

    Um dem Kunden einmal vor Augen zu führen, welchen Mist er sich da hat installieren lassen, habe ich ihn mal auf ein paar gute Seiten geführt, die eben nicht im Google-Ranking an erster Stelle stehen, was ja bekanntermaßen auch nicht immer etwas über die tatsächliche Relevanz und Kompetenz aussagt. Das ist ja gerade die Masche dieser Betrüger, sich im Ranking mit allen Mitteln sich so weit oben zu platzieren und sich dann über diverse „Partnerseiten“ gegenseitig auch noch selbst zu beweihräuchern. Der normale User liest eben nur die ersten Einträge und glaubt diesen dort platzierten Anbietern ihre vollmundigen Versprechen (PC arbeitet schneller, Internet wird schneller, etc.) und verbreitet dann auch noch voller Überzeugung dieses gefährliche Halbwissen im Familien- und Freundeskreis!

    Traurig finde ich allerdings auch, dazu ab und zu auch halbwegs renommierte Computer-Magazine gewisse Software-Produkte dieser Art bewerben. Auch hier lässt die Qualität der Recherche dieser Redakteure echt zu wünschen übrig!

    Ich habe ja auch in Deinem Blog gelesen, wie ein User dann noch argumentierte, dass er überhaupt keine Probleme mit dieser Software hätte und sie bei ihm angeblich sogar gute Dienste leisten würden. Dies hast Du auch gleich entsprechend kommentiert! Auch die vielen Kommentare diverser User zu diesem Thema sind wirklich erschreckend. Da sieht man mal wieder, wie erfolgreich diese Bauernfänger arbeiten und diverse User mit gezielt platzierten Informationen auf ihre Fährte locken.

    Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, warum so viele „Doof-User“ so beratungsresistent sind und lieber den Betrügern glauben, als unabhängigen Blog-Betreibern, die mit viel Mühe und Sorgfalt ihr Wissen allen Usern kostenfrei zur Verfügung stellen und einfach nur helfen wollen.

    Ich freue mich jedenfalls immer wieder, wenn ich auf Seiten (wie Deine) stoße, wo diese Problematik kompetent und anschaulich erläutert wird. Ich kann nur hoffen, dass Du damit ganz viele User erreichst, die Deine Mühe auch zu schätzen wissen. Bitte mache weiter so!

    Allen anderen Besserwissern kann ich nur eines sagen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!“ Sorry, aber das musste einfach mal gesagt werden!

    Herzliche Grüße
    Thorsten S. (Berlin)

  14. Manu-chanti schreibt:

    hi hallo auch ich habe den i orbit advance system ultimate in testversion und war am überlegen mir die vollversion zu holen. aber bevor ich sie mir holen werde wollte ich erst mal die bewertungen darüber lesen. weil ist doch schon ne kleine menge Geld was mich das kostet . ich bin durch einen guten Freund auf i orbit gekommen da ich mit meinem lappy gewisse treiberinstallationsprobleme hatte die ich so leider nicht beheben konnte. aber mit dem treiberdingens konnten wir es sehr gut beheben (da sony ja keine lappys mehr baut). nun brauch ich aber hilfe was um die Sicherheit und vernünftiges laufen betrifft. da ich von diversen adaware und malware-programmen zweifel habe und auch von diversen virenscanner. bisher dachte ich auch advanced system care wär ne sichere tolle Sache für meine Rechner aber wenn ich das hier so lese kommen mir doch zweifel. mit dem un-installer bin ich auch so weit eigentlich sehr zu frieden da er gewisse unterprogramme schreddern konnte die man so nicht löschen konnten ( mag auch vielleicht einbildung sein ^^) jedenfalls die malware nervt ständig mit aktualliesierungen obwohl man die schon aktualiesiert hat … also meine frage : gibt es nun nen programm oder software der für meine bedürfnisse was sicherheit angeht reicht ???

  15. Dieter schreibt:

    Ich habe auch nach dem Downlaod der Free-Version die Pro-Version zu einem Aktionspreis erworben ( über 70 Prozent ). Download und Installation gehen ja reibungslos. Nerben tut die WEerbung für die zusätzlichen Tools. Als Nutzer von CCleaner und Spybot kann ich kaum eine Verbesserung der Systemleistung feststellen. Für den angeblichen Normalpreis von über 70 EUR kann ich trotz der vielen Features der IObit-Software nur davon abraten. Nach der Empfehlung auch Driver Booster 3 auch die Pro-Version zu erwerben, wurden die Treiber aktualisiert und alles lief. Bis zum nächsten Neustart des PC, womit der massive Eingriff der Software in alle Kommandos zur Systemkontrolle und Wartung bei der IObit SOftware lagen und ständige Abstürze und Bluscreens in Windows 7 auftraten. Nach langer Recherche waren wohl Icon verschwunden und das System nur noch instabil. Emails an den Support sind zwar möglich, aber nach meiner Erfahrung nutzlos.
    Kurz zusammengefasst: Ich habe ein Backup erstellt, die Treiber im angesicherten Modus abgeglichen, alle IObit-Programme deinstalliert und deren Abonnements gekündigt. Das System mit CCleaner gereinigt und mit Malwarebytes nach Malware geprüft. Nun läuft der PC ohne IObit wie vorher und stabil.

    Unbedingt: einen Systemwiederherstellungspunkt bei Windows erstellen, sonst gibt es ungeahnte Überraschungen. Alternative, die funktioniert: AVG Tuneup

    • Ingo schreibt:

      Es gibt viele Alternativen, um sich das Windows zu zerlegen. TuneUp ist vermutlich die bekannteste davon. Man nutzt solchen Unsinn generell nicht, wenn man nicht grad als Hobby die Neuinstallation von Windows betreiben möchte. Wer ein stabil laufendes System möchte, fummelt nicht an der Registry herum und „tunt“ und „cleant“ nicht. Grundsätzlich nicht!

      • Olaf schreibt:

        Ich hab es jedenfalls nicht geschafft mit IOBIT (1 Jahr genutzt) Wise care 365 (auch 1 Jahr) oder zur Zeit Glary Utilities mein Windows 7 (seit Juni 2011 installiert) zu zerschießen. IOBIT macht zuviel Werbung für andere Programme desselben Herstellers und TuneUp soll ja inzwischen zuviel in der Privatsphäre schnüffeln und ist auch sonst sehr dreist) Von Driver Boostern möchte ich allerdings auch abraten, da hat mir vor 6 oder 7 Jahren mal einer von Magix (gab es kostenlos zu einem Kaufprogramm dazu) Probleme bereitet, weil der die falschen treiber installiert hat. Hab dann wieder die ursprünglichen genommen. Treiberprogramme haben auch oft viel negative Bewertungen, egal welcher Hersteller. An Glary Utilities schätze ich, dass das Programm noch neuen Versionen bereits installierter Programme sucht. Man bekommt (ich hab 108 Programme, wovon die Hälfte aber mehr oder weniger zum System gehört) da bekommt man oft nicht mit für welche es Aktualisierungen gibt. Also jedem so wie er es mag …

      • Ingo schreibt:

        Problem ist dann nur, dass falls mal irgendwas nicht klappt, zuerst auf Windows geflucht wird, obwohl irgendeines der sinnlosen Tools mit irgendeiner unnötigen „Cleaning“ oder „Tuning“ Aktion dafür verantwortlich war. Leider sind die Leute nicht so konsequent. Normalerweise verhunzt man sich erst das System mit den Tools und flucht dann kräftig auf Windows, weil das ja angeblich nieee stabil laufen würde. Doch, tut es. Ganz wunderbar. Ohne die Tools.

  16. Vincent schreibt:

    Hier wird ohne eingehende Prüfung über ein Programm „geurteilt“, ohne die Funktionen wirklich testen zu wollen. Ich besitze die aktuelle Pro-Version für 3 PC und kann beurteilen, dass es ein sehr mächtiges Tool ist. Es sind messbare Geschwindigkeitsvorteile, aber auch große Sicherheitsvorteile zu erzielen. Ich habe schon remote auf kaum noch laufenden PC die Freeversion installiert, einige Einstellungen vorgenommen, es durchlaufen lassen – und der Unterschied war gravierend. Das sagte auch der Benutzer noch Wochen danach. Der Turbomodus allein bringt schon einen Geschwindigkeitsvorteil.

    Der Uninstaller ist auch in der Freeversion sehr hilfreich, da er die gern von Uninstallern übrig gelassenen Verzeichnisse samt zahlreicher Dateien auf Wunsch entfernt.

    Driver Booster ist auch in der Freeversion ein geniales Tool. Es ist das einzige mir bekannte Programm, welches ohne Bezahlung die wichtigen aktuellen Treiber vollautomatisch herunterlädt und installiert. Mit der Proversion kann man schneller und noch umfangreicher arbeiten, aber das habe ich nie benötigt.

    Die iobit Tools sind die besten, die ich am Markt gefunden habe und es könnte mir nicht egaler sein, ob die Domain sonstwo registriert ist. Mir kommt es auf die Funktionen an, mehr nicht.

    Ich arbeite mit PC seit DOS 3.0 und kenne mich „ein wenig“ damit aus. Ich habe unzählige Tools getestet, manche bringen weniger, andere bringen mehr. Ich habe mir noch kein System mit iobit zerschossen. Dass iobit Tools einen PC langsamer machen, ist eine mir unverständliche Behauptung. Natürlich sollte man wie bei jeder Software sein Hirn nicht ausschalten und sich genau in die vielen Einstellungsmöglichkeiten einarbeiten.

    Übrigens meldet iobit auch in der Proversion diverse Fehler/Probleme. Es dient also nicht dazu, die Proversion zu erwerben. Dass jede Temp-Datei als Problem gemeldet wird, ist ein bissel übertrieben, aber das machen andere Produkte auch. Die Privatsphärenbereinigung schalte ich immer sofort aus, die ist eher unnötig.

    Die Menge gemeldeter Probleme bei einem frisch aufgesetzten Windows sind verständlich, wenn man weiß, wie WIndowsinstallationen arbeiten. Es werden massenhaft Einträge in der Registry erzeugt, von denen jeweils nur einige für bestimmte Modelle notwendig sind. Bei Verknüpfungen verhält es sich ähnlich. Die unnötigen Einträge werden als solche erkannt und gemeldet.

    Viele Grüße
    Thomas

    • Ingo schreibt:

      Dein Kommentar scheint aber auch nahezu alle Seltsamkeiten zu ignorieren, die mir bei der Installation aufgefallen sind.

      Ich behaupte auch nicht einfach irgendwas, sondern ich dokumentiere jede einzelne Kritik mit Screenshots. Dazu gehört u.a. auch der ebenfalls mit Screenshots dokumentierte Ressourcenbedarf des Programmes. Wenn dir also meine Behauptung unverständlich ist, schau dir bitte den Taskmanager auf den vorher und nachher BIldern noch mal an.

      Und nein, die Menge der Problemmeldungen bei einem frisch installierten Windows ist nicht verständlich. Der Ausgangszustand einer frischen Installation sollte schon als sauber gelten. Der läuft nämlich problemlos, was in zu vielen Fällen mit Cleaning Tools behandelte Systeme eben grad nicht mehr tun. Das wird dann aber auf Microsoft geschoben, nicht auf die Hersteller der zwischendurch genutzten Tools.

      Bei den entsprechenden Benutzern die eingebaute Windows Datenträgerbereinigung durchzuführen und mit dem ebenfalls eingebauten msconfig den Autostart auszumisten hätte bei den PCs der von dir behandelten Nutzer vermutlich ebenfalls einen deutlichen Unterschied bewirkt. Allerdings gäbe es dabei keine Nebenwirkungen.

      Und ob sich ein Hersteller versteckt und man dann nur mit Mühe irgendwo ein Büro in China ermitteln kann ist für mich schon ein Thema. Eine vertrauenswürdige Firma hat so etwas nicht nötig, sondern nennt klipp und klar ihre Kontaktadresse. Im Umkehrschluss ist grundsätzlich Vorsicht angesagt, wenn sich jemand so verstecken möchte.

  17. Peter Web schreibt:

    Wie kann man nur so einenUnsinn zusammenschreiben?
    Bin IT-ler und benutze ASC schon seit Version 4. Es wird immer besser.
    Nur das neue Smart Defrag „Beta“ ist noch nicht brauchbar. Besser Auslogics Pro verwenden.

  18. Thorsten S. (Berlin) schreibt:

    @Peter Web: Du bist IT-ler und hast es tatsächlich nötig, solche Tools wie ASC einzusetzen???
    Und vermutlich verwendest Du Smart Defrag auch für SSD-Platten???
    Was für ein IT-Ausbildung hast Du und In welchem IT-Bereich bist denn tätig?
    Jeder IT-Fachmann, der eine anständige Ausbildung im IT-Bereich hat, weiß, dass solche Tools meist mehr Schaden anrichten als sie nützlich sind!
    Und wer aufmerksam diverse Foren und Berichte verfolgt, wird ganz schnell erkennen, welche Probleme diese Tools verursachen!

  19. friendsundlovers schreibt:

    Ja klar, Probleme gibt es schon bei einigen Leuten, die das dann publizieren. Bei Millionen anderen gibt es keine Probleme und die schreiben dann halt auch nichts dazu. Wenn diese Programme so schlecht wären, dann hätten sie nur noch einen verschwindenden Marktanteil.
    Viele User sind ja nicht blind und informieren sich vor dem Kauf. Ich hab jetzt auch mit Glary Pro (1 Jahr kostenlos von CHIP) noch keine Pleite erlebt und keinen Grund, mich von solchen Programmen endgültig zu verabschieden

    • Ingo schreibt:

      Die Chance mit solchen nicht notwendigen Tools eine Pleite zu erleben ist immer noch weitaus größer, als wenn man sie einfach nicht nutzt. Notwendig sind sie schließlich nicht.

      Dass User sich vor der Benutzung von Aufräumtools tatsächlich informieren, ist wohl eher selten der Fall. Ansonsten würden sie die Tools nicht nutzen, da Gefahr und Nutzen in keinem Verhältnis stehen, die für die Nutzung sprechen würde. Man beachte auch die Kommentare hier unter dem Artikel über Reimage Repair.

  20. Thorsten S. (Berlin) schreibt:

    @friendsundlovers: Wie schön, dass Du keine Probleme mit diesen Tools hast.
    Trotzdem ist die Problematik eine andere. Ein IT-Fachmann verwendet die bereits von Microsoft implementierten Tools zum Aufräumen. Diese Tools sind völlig ausreichend, um lästigen Datenmüll loszuwerden. Der normale User kennt diese Funktionen aber meist nicht oder will sich nicht damit auseinandersetzen. Er liest nur irgendwo, dass man mit einem Klick, das ganze Systems angeblich perfekt aufräumen kann und geht den bequemen Weg. Bei den meisten Tools kann man an verschiedenen Stellen auswählen, was alles „aufgeräumt“ werden soll. Wenn man sich hier mit den einfachen Standards begnügen würde, geht das auch meistens gut, denn das Tool macht dann nur das was ein, was Windows auch kann, nur vielleicht etwas bequemer für den Anwender. Das Ergebnis ist nachher auf jeden Fall das gleiche! Allerdings haben diese Tools meist noch zusätzliche Parameter zum Einstellen und dann wird es problematisch. Der unerfahrene User setzt also überall ein paar Häkchen und lässt dann mal so richtig „aufräumen“. Dann greifen diese Tools so tief in Registry, um irgendwo kleine, vermeintlich unwichtige Einträge zu löschen, weil man ja der Meinung ist, dass dies noch mal einen Quantensprung im Punkt Geschwindigkeit hervorbringt. Das ist aber absoluter Blödsinn! Ein falscher Eintrag gelöscht und Dein System startet im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr! Da ich nun mal nicht ausschließen kann, dass ein User diese Tools falsch bedient, rate ich also lieber davon ab.
    Ich habe regelmäßig Kunden, die mit Ihrem PC zu mir kommen, weil sie ihn „zerschossen“ haben. Wenn ich dann frage, was passiert ist, kommt sehr häufig folgende Antwort: „Mein PC war in letzter Zeit total langsam und ein guter Kumpel hat mir das Tool „xyz“ aus der letzten Computer-Bild zum Aufräumen empfohlen.“ Toll, einfach klasse, nun hat er den Salat! Das ein Computer langsamer läuft, kann verschiedene Ursachen haben, sehr häufig ist es Malware, die man sich mit irgendwelchen unseriösen Programmen nebenbei noch mit einfängt.
    Hier gibt es prima Tools wie Adware Cleaner oder Malwarebytes, die diese Probleme perfekt lösen können. Das Aufräumen der Registry ist jedenfalls keine gute Maßnahme, weil diese viel zu komplex ist, als das man mal eben mit einem Tool kurz „durchfegt“!
    Oder würdest Du einer Person zu einer OP an seinem Gehirn raten, weil dieser seinen Job vermeintlich zu langsam macht oder ab und zu mal zu spät zu einem Termin erscheint?
    Natürlich kann man seinen Mund auch mit Salzsäure spülen, weil man damit die Bakterien schneller und gründlicher wegbekommt, als mit 2 Minuten Zähneputzen! Genau wie bei diesen „Verschlimmbesserungs-Tools“ wäre das Risiko nämlich deutlich größer, als der gewünschte positive Effekt. Ist es das wirklich wert???
    Auch die immer wieder beliebte Defragmentierung von Festplatten macht bei SSD-Festplatten, die mittlerweile sehr häufig eingebaut sind, überhaupt keinen Nutzen mehr, ganz im Gegenteil. Ich belaste die SSD damit völlig unnötig und verkürze drastisch die Lebensdauer.

    Ich hoffe ja immer noch, dass die meisten Leute hier nicht so beratungsresistent sind und auch erkennen, dass man es nur gut mit ihnen meint!

    Herzlichen Dank an Ingo, der mit seinem Blog, diese Informationen allen zur Verfügung stellt!

  21. Charles schreibt:

    Hallo,
    ich kann nicht beurteilen, wer in dieser Diskussion 100% recht hat. Fakt ist, dass erst nach der vollständigen Deinstallation von – Advanced SystemCare Pro – mein PC wieder stabil ist und keine Abstürze (bauer Bildschrim) mehr produziert. Leider habe ich für die erwartete Beschleunigung und Stabilität schon Geld ausgegeben.

    Charles

    • Thorsten S. (Berlin) schreibt:

      Hallo Charles,
      Dein positives Ergebnis nach der vollständigen Installation von „Advanced SystemCare Pro“ spricht doch für sich!

  22. Heinz Eber schreibt:

    Seit so ca. um die vier Wochen läuft iobit Uninstaller mal testweise auf dem Rechner.
    Bei der Installation hatte ich den Haken für das Malware Tool natürlich entfernt.
    Dann nistet sich das Tool ungefragt im Autostart. Kann man aber abschalten.
    Dann gibt es da noch diesen formidablen Live-Updater, der lfd. ungefragt sich ins Internet verbinden will.
    Wird regelmäßig über die FW geblockt. Im Programm selbst gibt es den Ordner Live-Update.
    Den hab ich dann einfach gelöscht. Hilft dann nicht wirklich. Der Ordner wird wieder automatisch erstellt.
    Irgendwo in den Programm Ordnern gibt es einen weiteren Live-Updater. Dieser ist dann ebenfalls gelöscht worden. Dann war erst mal Ruhe mit Verbindungen nach draußen. Inzwischen hat das Programm es geschafft, dass es sich wieder mit dem Internet verbinden will.
    iobit führt angeblich neben der normalen Deinstallation einen sog. Tiefenscan aus, der einem anzeigt, was angeblich neben der normalen Deinstallation ansonsten noch „übrig“ bleibt.
    Innerhalb von dieser Zeit hatte ich mehrere Programme installiert, genauso dann deinstalliert, mit iobit und Tiefenscan. Damit gab immerhin keine Probleme.
    Ist wirklich alles weg? Nein. Es bleiben einige Ordner übrig und nicht alle registry Einträge werden von iobit deinstalliert. Trotz dieses angeblichen Tiefenscan.
    Wenn man sich damit beschäftigt, damit meine ich vorher beschäftigt und es „richtig“ (ein anderes Wort fällt mir derzeit nicht ein) einstellt und nicht diese 1-Klick „Affengriff“ Funktion nutzt, kann man es benutzen. Muss man aber nicht.
    Da ich den Live-Updater ja innerhalb des Programms „gekillt“ habe, gab es bisher natürlich auch kein Update.
    Jetzt gerade 5.4 Version von externer website geladen und installiert. Dann ploppte gleich automatisch die dazugehörige website auf und bedankte sich brav für die Installation. Bitte sehr.
    Mal geschaut: natürlich war der vorher deinstallierte Ordner Live-Update wieder vorhanden.
    Gleichzeitig meldete sich die (ESET) FW wieder für eine Internetverbindung.
    Der Versuch wurde von mir einzeln 10x geblockt, bis ich dann auf „für diese Anwendung blocken“ einstellte.
    Das Tool verbindet sich für meinen Geschmack zu oft und zu viel mit dem Internet.
    Im Autostart unter Geplante Aufgaben klebt es ebenfalls wieder.
    M.M.n. ein Programm mit ansprechender Oberfläche, aber mit nicht so effektiver Lösung wie es angeboten wird.
    Geht man allerdings mit den Suchmaschinen auf Suche, kann man schon im Vortext lesen und das auf 99,99% der webseiten, dass es der Alleskönner der Deinstallierer sein soll.
    Das ist definitiv nicht der Fall!

  23. Hein Eber schreibt:

    Nachtrag: Der iobit-Uninstaller war auch auf einem zweiten Rechner installiert.
    Kurz bevor ich auf dem ersten PC iobit -Uninstaller deinstallierte -deinstallierte ich mit iobit ein anderes Programm m.sog. anschließendem Tiefenscan.
    Nach getaner Arbeit des Programms schaute ich, was für Reste übrig blieben und deinstallierte per Hand über den Explorer.

    Auf dem zweiten Rechner deinstallierte ich dann das gleiche Programm allein über die Sysstrg. .
    Ohne jetzt direkt zu vergleichen, bin ich aber der Meinung, dass genau die gleichen Rest Ordner und Dateien übrig blieben, wie vorher auf dem ersten Rechner mit iobit Uninstaller deinstalliert.

    Zur Deinstallation von iobit Uninstaller: Es funktionierte über Systemsteuerung. Auch hier blieben Rest Ordner und Dateien übrig. Nach der Deinstallation lief weiterhin als Hintergrund Prozess der Live -Updater auf Beiden Rechnern. Selbst nach „Task beenden“, ließ sich der Rest Ordner mit Dateien nicht so einfach deinstallieren. Irgendwo lief noch eine ddl. mit.
    Damit mich das nicht zu sehr nervte mit der Suche, hab ich dann mit Unlocker (ohne Babylon Toolbar) die ddl gekillt, danach ließ sich der Ordner mühelos dahin verschieben wo er hingehört: in den Papierkorb.
    Weitere Rest Fundstücke an Ordnern von iobit ließen sich dann löschen.
    Nach obligatorischem Neustart ist dann nichts mehr übrig von diesem doch recht hartnäckigem Programm.
    Dass der Rechner auch nur annähernd einen Deut schneller wird, davon bin ich zu keiner Zeit davon ausgegangen. Mich hat allein interessiert, ob das Programm wirklich sauber(er) deinstalliert als über die Windows Systemsteuerung. Nach meiner Erkenntnis ist dies zumindest bei den ca. neun Programmen die ich installiert und mit iobit deinstalliert hatte, nicht der Fall.

  24. Mr. Hobbybyte schreibt:

    Neben den bisher schon erwähnten Ungereimtheiten , sind mir bei der
    Analyse noch einige andere Methoden negativ aufgefallen, die ein
    seriöses Programm normalerweise nicht an den Tag legt :

    Routine zur Erkennung virtualisierter Systeme und damit verbunden, ein
    unterschiedliches Verhalten auf nativen oder virtuellen bzw.
    Sandbox Umgebungen. (dient fast immer dazu, eine Analyse zu erschweren
    oder eine automatische Analyse in die Irre zu führen)
    Fast alle Verbindungen werden ungefragt ausgeführt.
    Wenn TCP Verbindungen geblockt werden, wird versucht, über UDP zu kommunizieren.
    Wenn die DNS Auflösung scheitert oder durch eine Firewall geblockt wird,
    werden externe DNS Server bzw. die DNS Root Server befragt.

    Das sind zwar alles nur Indizien, aber mit den oben schon Erwähnten
    halte ich die Software für alles andere als seriös.

    Ich würde einer Software von dieser Firma keine Kontrolle über meinen Rechner geben.

    • Ingo schreibt:

      Danke für die Ergänzung. So in die Tiefe bin ich da gar nicht gegangen. Wenn man nur an der Oberfläche kratzt, ist das schon gruselig genug. 😉

  25. Harald Hubl schreibt:

    Hallo Ingo,
    meine Erfahrungen mit dem Advanced System Care, installiert, weil ich eigentlich mit dem Iobit Uninstaller zufrieden war. Also, zunächst mal, alles in englisch, vielleicht gibt es eine deutsche Version, egal. Kaufoption gezogen, dann erstes Problem mit Windows 10: Taskmanager geht nicht mehr, dann Cortana im Aus, danach keine Benutzerkontensteuerung mehr und und und. Also, Advanced System Care geh mal ran: alles durchgespielt, einige Probleme („Fix it“) auch über mehrere Stunden angegangen. Ergebnis: gar nichts. Dann Kontakt mit Iobit. Es antwortet ein google-deutsches Englisch, ich biete dann den gerne angenommenen Kontakt auf englisch an, schildere mein Problem. Man wünscht ein screenshot. Vergeblich versuche ich zu überzeugen, dass ein schwarzer Bildschirm in meinem persönlichen Benutzerkonto weder gescreent noch übersandt werden kann. Antwort: man könne mir nicht weiterhelfen, weil ich keinen screenshot übersandt häbe. Mir platzt die Hutschnur und schließlich sendet man mir drei Infobeiträge über meine „Probleme“, die dann zum Teil Original-Microsoft Vista behandeln. Auf Anmahnung nochmals drei ähnliche wertlose Blogs mit dem Hinweis, jetzt sei es aber genug mit der Hilfe (höflich verpackt).
    Es war dermaßen ernüchternd, also: Finger ganz weit weg.
    Ich habe wieder Windows 7 installiert, wer hätt’s gedacht…

    Grüße Harald Hubl

    • Ingo schreibt:

      Warum du dann den Weg zurück zu einem alten Windows gehst, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Eine saubere Windows 10 Neuinstallation ohne Verwendung der genannten Tools sollte ebenfalls problemlos funktionieren.

  26. Richter schreibt:

    Gut dass es Leute gibt die mal durchblicken ! Traurig ist, dass die sog. „Fachzeitschriften“ – wie sie alle heißen, entweder nur mit Pflaumen bestückt sind, die keine Ahnung haben, oder an diesem Mist sogar noch „verdienen“ indem sie das loben. Finger weg von diesen Zeitschriften!
    T.R.

  27. gabi schreibt:

    Hey Jungs, Männer, Loide…
    eigentlich war ich auf der Suche nach (halbwegs) sachlich/profimäßigen Infos über SystemTuning: Sinn oder Unsinn, weil ich häufig von anderen HomeUsern um Hilfe und Rat gebeten werde.
    Jetzt habe ich aber den Eindruck, dass sich hier nicht nur „DoofUser“ wie ich herumtreiben, sondern auch „Dummschwätzer“ sich unbedingt als „meiner ist größer, schneller, besser…“ mitteilen wollen.(Ich hör Dich, ja DICH, gerade empört schnaufen und in die Tasten hauen…:-)). Spaß beiseite:
    Habe auch wertvolle Hinweise gesehen, die für mich auch verständlich und nachvollziehbar sind.
    Wenn es schon für mich als advanced user (ohne tiefergehende IT-Kenntnisse, aber mit reichlich praktischer Erfahrung an meinen und fremden Systemen) schwierig ist, die richtigen Infos herauszufiltern, habt doch bitte Nachsicht mit denen, die eigentlich nur wissen, wie der PC ein- und ausgeschaltet wird. Diese Menschen bitten mich um Hilfe, weil sie einfach null Ahnung von der Arbeitsweise eines PC oder Umgang mit der Software oder Sicherheitseinstellungen oder, oder, oder haben. Sie wollen bloß, dass das Ding funktioniert (wie eine Kaffemaschine). Für selbst ein Minimum an Einweisung haben sie meist keine Zeit, keine Lust oder oft fehlen auch die mentalen Kapazitäten (Räusper…).
    Wie hier auch schon erwähnt, muss ich die Tipps der online-pc-magazines auch unter dem Aspekt Verkaufsförderung mit Vorsicht betrachten. Aber wie würdet Ihr wohl bei objekiver Ansicht Eure Beiträge zur Informationsvermittlung und damit für mich die Basis für meine Meinungsbildung einordnen? 😉
    Bitte jetzt keine Äußerungen größter Empörung – ich bin ein Sensibelchen und würde mir das sehr zu Herzen nehmen.
    Vielen Dank für so manchen interessanten Hinweis, an den Rest: es war total… äh… nett… äh… und … äh… lustig bei Euch!

    • gabi schreibt:

      Bitte um Verzeihung – meine PC-Katze hat, gerade als ich mal wech war, auf die Tastatur gehauen und auch noch auf „senden“ getapst und dann kam das da oben raus. Ich war das echt nicht, habe Fotos von der fetten Katze auf meiner Tastatur, die das Beweisen.
      Also, bye und nix für ungut, ja?

    • Thorsten S. (Berlin) schreibt:

      Hallo Gabi, wenn ich Deinen Kommentar richtig verstanden habe, hast Du den Wunsch, eine kurz und bündige Antwort zu System-Tuning-Tools für PCs zu erhalten, die auch anderen Usern helfen würde…

      Hier ist sie:
      Finger weg von sämtlichen Tuning-Tools!!!
      Und gerade erst recht, wenn man nur ein PC-Anwender ist.
      Diese Tools sind genauso überflüssig, wie ein Tuning-Tool für eine Kaffeemaschine (wenn es denn eines gäbe), um mal Dein Beispiel aufzugreifen!

      War das jetzt knapp genug?

      Wer wirklich mehr wissen will, kann sich hier gerne weiter belesen…
      Und wer seinen System unbedingt zerschießen möchte, der probiert einfach alles mal der Reihe nach aus, was so über diverse Magazine und Webseiten verbreitet wird….
      Viel Spaß bei der Neuinstallation von Windows… 😉

  28. Dirk schreibt:

    Diese Malware (Advanced System Care) bringt bei mir ebenso eine effektive Verlangsamung des Systems mit sich und 500 MB mehr Bedarf auf der recht kleinen SSD von 120 GB.
    Allerdings drängt sich dieser Mist so in denn Vordergrund, dass ich es nur mittels des Taskmanagers, sprich einen Umweg wieder beende.
    Wer das nicht weiß, der hat ein Problem!
    Immerhin lässt dieses „Tool“ keinerlei Handlungen mehr zu, außer kaufenkaufenkaufen.
    Diese Malware ist echt der letzte Heuler. Selbst in der Deinstallationsroutine wird es nicht mal angezeigt!

    Ich habe mir diese Malware bei einem Download (Firefox, Avira, OpenOffice, Steam?) eingehandelt und ja. Wie bekomme ich diesen Virus wieder los?
    Auch, wenn es sicherlich 10.000 Wege gibt, so ist mein Fall sicherlich nicht aufgeführt.

    • Rolf schreibt:

      Also mal eine frage, was bekommst du für diese negative Antwort?
      Ich benutze das Programm auf diversen Rechnern und Virus ist nicht dabei beim Instl. Ich würde an deiner stelle mal anderes Anti Virus Progi mir besorgen.
      Das Programm läuft als Freeware ohne Probleme. Logisch das jeder der Freeware einsetzt dies auch verkaufen will, also Werbung macht.
      Eine Deinstallation ist ebenfalls möglich von dem Progi..

  29. Thorsten S. (Berlin) schreibt:

    @ Rolf: Lieber Rolf, wie hier nun schon ausführlich berichtet wurde, ist die Software IObit Advanced SystemCare überflüssig und schafft nur unnötige Probleme. Dies wurde bereits von sehr vielen Usern schmerzhaft festgestellt. Wenn Du jetzt Dirk tatsächlich fragst, was er für die angeblich negative Meinung bekommt, musst Du Dir Frage gefallen lassen, was Du dafür bekommst, wenn Du für ein Schadprogramm unbedingt Werbung machen musst…

  30. Michel schreibt:

    Ich beteilige mich normalerweise nicht an irgendwelchen Diskussionen im Internet. Aber diese Meinung möchte ich doch mit meiner Erfahrung kommentieren.
    Ich arbeite seit mittlerweile 30 Jahren mit Computern und habe solche Hilfprogramme wie IObit, ccleaner, etc. immer für Humbug und eher schädlich, wenn nicht sogar gefährlich eingestuft und kategorisch abegelehnt.
    Bis vor ca. 1 Jahr. Nachdem mein Windos7 Ultimate nach gut 5 Jahren extrem an Geschwindigkeit und Dynamik verloren hatte, plante ich eine Neuinstallation. Da stieß ich zufällig auf ccleaner und habe es angewendet – hatte ja nicht zu verlieren. Ergebnis: Mein Windows lief wieder rund und äusserst schnell. Die Treiberaktualiserung von IObit das ich danach entdeckte erledigte den Rest. (Meiner Meinung nach ein sehr praktisches Tool).
    Danach wusste ich – die Registrierungsdatenbank wird sehr wohl zugemüllt und kann das System im Laufe der Jahre fast vollständig blockieren.
    Diese Erfahrung bedeutet natürlich nicht, dass diese „Helfer“ nicht auch Schaden anrichten können und man vorsichtig und kritisch damit umgehen sollte – aber wenn ein System eh nicht mehr funktioniert, kann man das vor einer kompletten Neuinstallation ruhig versuchen.

    • Ingo schreibt:

      Natürlich haben Tools wie z.B. CCleaner auch eine Funktion und natürlich kann man sie als Werkzeug beim Auftreten von Problemen gebrauchen, wenn als Alternative nur die Neuinstallation anstehen würde. Das Problem ist, dass diese Tools meist aber als Wunderwaffe für den normalen Nutzer gepriesen werden, der sich eben gerade nicht darüber im Klaren ist, was er da nun machen darf und was nicht.
      Und viele wenden solche Tools eben nicht nur bei großen Problemen an, sondern lassen sie ständig auf ein einwandfrei laufendes System los. Das kann nicht Sinn der Sache sein.
      Der Beitrag hier bezog sich allerdings nicht auf CCleaner und was IObit da abliefert, ist noch mal eine ganz andere Problematik als ein vergleichsweise harmloses Tool wie CCleaner.

  31. Kai schreibt:

    Hallo. Die Iobit Software hat sich einfach bei mir aus dem Hintergrund Installiert, ohne das ich etwas bemerkt habe. Danach Versuchte ich Vergebens das Programm zu Deinstallieren, das ja im Prinzip von Windows 10 in dem Falle in der Liste angezeigt wird. Doch es ist Sage und Schreibe nichts von dem Programm in der Deinstallationsliste zu sehen! Versucht zu löschen, Task Manager etc….. Nichts GEHT! Man Versucht den Ordner zu löschen obwohl über Task Manager deaktiviert, läuft immer noch was im Hintergrund. Also Windows 10 neu drauf um Sicher zu gehen das alles entfernt ist. Laptop wurde gerade erst neu eingerichtet.

  32. Made Dielisch schreibt:

    Moin! Ich habe mir die Mühe gemacht und sämtliche Kommentare durchgelesen. Ich komme mir ehrlich gesagt wie mit dem „Überzeugungskampf“ Veganer gegen Fleischesser vor. ALLE Cleaner (ohne CCleaner natürlich 😉 ), sind Müll, Schrott, Virenschleuder und zu nix als PC verlangsamen und zerschiesen zu gebrauchen. Hat sich jemals einer dieser „Experten“ hier gefragt, welche Komponenten (Hardware, Software) JEDER einzelne PC hat, von denen hier die Erfahrungsberichte geschrieben wurden? Nein! Mit Sicherheit nicht. Denn dann kann man, um abzuschweifen, ein Autofabrikat nehmen und vier andere dazu und versucht nun diese mit SEINEM Auto zu vergleichen. Nein Leute, soorry, so wird das nix. So viel zur Einführung.
    Meine Erfahrungen mit dem IOBit ASC sind in einigen Punkten gleich wie von Usern hier beschrieben. PC wird beim booten langsamer. Aber auch nur dort! Dürfte mit dem Autostart zusammenhängen, der das System überprüft. Ansonsten gibt es bisher keine Probleme damit. Was mich ein bisschen stört, ist der Dateishredder, der je nach Lust und Laune die Datei/en auch löscht, aber sie „virtuell“ noch auf der FP zu sehen ist. Kurz „Aktualisierung“ gedrückt und schon ist es weg. Den Driverbooster finde ich nützlich, er hat mir gerade die aktuellsten Versionen vom Audio/Video/Gamecontroller und USB-Controller sowie Bluetooth-Funkgerät angezeigt und auf meinen Wunsch hin installiert. Was bitte ist daran so verkehrt? Egal, ich habe ASC seit der 4er-Version( immer als Pro) und hatte bisher noch NIE damit einen Absturz oder gar Bluescreen, wie einige User es hier schreiben (äh – Hardware/Software? Mein Eingangsstatement?). Auch irgendwelchen „Zusatzprogramme“ die angeblich ungefragt installiert werden, habe ich bisher noch nicht gehabt. Und wenn dieses ASC doch so fürchterlich schlimm ist, warum meckert mich dann Malwarebytes nicht an und versucht dieses Programm als Malware zu entfernen? Wäre das dann nicht irgendwie kontraproduktiv? Fragen über Fragen. Aber egal, es muss jeder für sich entscheiden, was und wie er die diversen Programme einsetzt. Ich benutze es weiterhin, egal ob sich Veganer oder Fleischesser darüber zerfetzen.
    MfG

  33. Sergej Diehl schreibt:

    Hallo! Habe den IOBit ASC Pro itstalliert um schneller zu booten und insgesamt die Leistung des PC’s zu verbessern. Habe das Gegenteil erhalten! Finger weg! Habe es jetz runter geschmissen und somit die Bootzeit von 37sek. auf 23 sek. reduziert! Insgesamt läuft der PC jetzt auch schneller! Vielen Dank an Ingo!!!

  34. vanHaase schreibt:

    Hybsche Debatte. Bei all dem übersiehst Du, Ingo, dass der Mensch eben nun mal NICHT das rationale Wesen ist, für das er sich eitel so gerne hält. Und so wundert mich der Gegenwind nicht, denn Du bekommst, wenn Du den MitMenschen ihre wunderschöne bequeme 1-Klick-und-Alles-wird-gut- Option madig machst. Mit ihr fühlen sich viele sicher, Du machst das kaputt – und das macht kognitive Dissonanz.
    Nein, der Mensch will NICHT seriös beraten sein – er will sich sicher und glücklich fühlen. Und das schafft ein „Drückmichundalleswirdgut-Button“ viel besser als Du 🙂

    … und das Ding mit der Selbstverantwortung und Brain.exe und so ist etwas für ein anderes Zielpublikum. Eher die Minderheit. Trags mit Fassung 😉

    • Ingo schreibt:

      Dass so etwas leicht in Grabenkämpfen endet, ist halt leider so. Das Thema „Virenscanner“ geht mittlerweile in eine ähnliche Richtung. Wenn man den Leuten da ihr „ich installier Produkt XYZ, weil das im Test 100% hatte und dann bin ich sicher“ mit Argumenten nachhaltig kaputtmacht, dann werden die Argumente angezweifelt, das Hintergrundwissen oder was auch immer man anzweifeln kann. Nur das eigene Wissen, das wird nie angezweifelt. Das geht in Richtung „Dunning-Kruger-Effekt“. 😉

  35. Thorsten S. (Berlin) schreibt:

    @vanHaase: Und trotzdem ist es sinnvoll, immer wieder auf die Gefahren von solchen „1-Klick-und-Alles-wird-gut-Tools“ hinzuweisen.
    Es sind gerade die Leute, die eigentlich relativ wenig Fachwissen haben, die solche Tools leider immer wieder empfehlen.
    Weil sie eben nicht in der Lage sind, gezielt Anpassungen an Ihrem System durchzuführen, glauben sie mit so einem Tool wahre Wunder zu bewirken. Das wäre an sich auch völlig OK, wenn sie sich dabei nur ihr eigenes System „zerschießen“ würden, doch leider propagieren sie ihr gefährliches Halbwissen überall und sind dabei auch noch von ihrem Können überzeugt, obwohl sie es eigentlich gerade mal geschafft, einen Doppelklick auf eine EXE-Datei auszuführen. Die meisten wissen doch überhaupt nicht, was im Hintergrund bei solchen Tools passiert und sind auch meist einfach nur zu faul, sich mal etwas tiefer mit Materie auseinander zu setzen.
    Ich kann immer nur wieder betonen: Finger weg, von „1-Klick-und-Alles-wird-gut-Tools“, sie schaden meist mehr, als das sie nützlich sind!

  36. Infidel schreibt:

    Und Chip.de verteilt das Ding gerade 30.000 Mal kostenlos als „Adventsgeschenk“ an Ahnungslose. Man kann davon ausgehen, dass man bei Chip WEISS, was das auslösen wird: Mehr Traffic auf der Chip Seite wegen Windows-Fehlern.

    Kann man Chip eigentlich verklagen wegen sowas?

    • Thorsten S. (Berlin) schreibt:

      Vor sehr vielen Jahren habe ich gern mal die CHIP gelesen.
      Mittlerweile ist sie total auf Bild-Zeitungs-Niveau abgerutscht.

      Schlecht recherchierte Berichte von wenig sachkundigen Redakteuren und dann noch Gratis-Downloads von Software, die man auf keinen Fall nicht installieren sollte!

      Leider verbreiten solche Magazine ein gefährliches Halbwissen an Leute, die noch weniger wissen.
      Getreu dem Motto: Hauptsache die Auflage stimmt und Kasse klingelt…

      Der unbedarfte User glaubt tatsächlich, er würde als „Adventsgeschenk“ für lau ein tolles Tool bekommen, um seinen PC schneller und besser zu machen. Das Ergebnis ist häufig ein totales Desaster! Wenn diese Software wirklich so toll wäre, müsste man sie auch nicht verschenken…

      Never change a running System… Finger weg von diesen Tools!!

      Und wer wirklich was über IT lernen möchten, liest Magazine wie ct‘ oder iX vom Heise-Verlag.

    • Rolf schreibt:

      Wenn man keine Ahnung hat, sollte man das schreibe lassen. Ich benutze das „Ding“ seit 2 Jahren, nix negatives.
      Wer bezahlt euch eigentlich für die Negative Meldungen
      So ich habe die Schnauze voll, von dem Nix gut

      • Ingo schreibt:

        Ich denke, nur dass du eine solche Software benutzt und dabei keine Probleme hattest, sagt jetzt nicht aus, dass du mehr Ahnung hättest. Es gibt leider auch niemanden, der für kritische Meinungen bezahlt. Normalerweise werden nur die „Jubelperser“ bezahlt, die irgendwelche sinnlosen oder gefährlichen Produkte in den Himmel loben.

      • Mr. Hobbybyte schreibt:

        @Rolf 01.12.2016 18:23
        Wer nur Gas gibt, merkt auch nicht, wenn die Bremsen nicht funktionieren !
        Deinen 1. Satz solltest Du Dir übrigens ganz groß über DEINEN Bildschirm kleben !

    • Mr. Hobbybyte schreibt:

      Chip kann man inzwischen komplett vergessen. Seit sie OpenSource Software mit einem „Chip Installer“ versehen haben, der auch noch das Icon der Original Software enthielt und dann beim Ausführen ungefragt Adware im System installiert haben, ist Chip für mich komplett gestorben und für Downloads in sämtlichen Netzen gesperrt.
      Das war nicht nur unseriös sondern schon illegal und Kommentare dazu wurden bei Chip gelöscht und bei Wiedereinstellen wurden die Nutzer gesperrt.
      Bei einem solchen Vorgehen ist mein Vertrauen erstmal für die nächsten Jahrzehnte erschüttert. Ich kann auch nur auf Heise verweisen und hoffe, dort nie ein ähnliches Verhalten zu beobachten. Bisher wurde ich dort nie enttäuscht.

  37. wolfgang schreibt:

    Das IObit ist mehr als eine Frechheit, es hat sich ungefragt in alle Laufwerke eingenistet und es lässt sich mit allen Tricks nicht entfernen. Im Gegenteil man verlangt es mit fadenscheinheiliger
    Begründung ein zweites mal zu Installieren, mit dem Erfolg eines totalen Chaos und auf dem
    Rechner Tools verschwinden wie von Geisterhand. Ein Programm welches als ehrenhaft betrachtet
    werden kann, hat es nicht nötig Deinstallationen so zu Blockieren, dass man nur mit Dynamit zum
    Erfolg kommen kann. Mir bleibt keine andere Wahl es einmal mit Adware Cleaner zu versuchen und wenn auch da sich kein Erfolg zeigt in den sauren Apfel zu beißen ein neues Win 7 zu
    installieren. Mein Fazit der Allerletzte Mist und dieser von Computer-Bild welche ich „natürlich“
    jedem weiter empfehlen werde: Aber erst im zweiten Leben!

    • claudia schreibt:

      Hallo Wolfgang,

      mir geht es ganz genau wie Dir!!!!!!!!

      Ich bin so sauer!!!!! Habe dieses tolle Programm im Weihnachtskalender von CHIP gehabt. Na super!
      Jetzt habe ich nämlich das Notebook meiner Tochter damit geschrottet!
      Vorher hatte ich hier eine gekaufte Lizenz von Norton und noch kostenlos Avira drauf. War alles gut. Nichts hat blockiert, alles bestens.
      Aber….das Notebook hat schon immer ca. 10 min. gebraucht, bis man ins Internet kam.
      Also dachte ich, der IObit hört sich doch toll an – wird ja auch echt überall nur in den höchsten Tönen gelobt!!!! Jedenfalls von offiziellen ComputerFACHzeitschriften usw…..
      Jetzt habe ich den Salat…
      Alles genauso wie bei Dir…..
      Erst hat es mir meine „guten alten“ Treiber ersetz (ich dachte natürlich, das wäre super…) und damit alles zerschossen!!!!! Aber auch alles…man konnte keine Spiele mehr spielen (nicht nur von der optischen Auflösung her, sondern auch praktisch nicht mehr möglich – nur bildtechnisch noch und zwar übelste Sorte…), Der Monitor ließ sich nicht mehr einstellen (nur noch 2 mögiche Positionen, die beide unterste Kategorie (Auflösung und Größe und Format waren) mein Adguard Werbeblocker läßt sich nicht mehr öffnen (obwohl ich ihn geöffnet habe (theroretisch….) und natürlich geht es absolut nicht konform mit Norton und Avira…..

      Also es ist echt die Hölle..
      Gestern habe ich erst mal einen alten Systemwiederherstellungspunkt ausgewählt – Gott sei dank habe ich seit dem meine alten Treiber wieder –
      aber wie Du auch sagtest….der ganze Rest….
      Also ich kann es nicht begreifen, wie dieses Programm so gelobt werden kann!!!
      Ganz im Gegenteil.
      Ich finde es stellt eine absolute Gefahr dar für Leute die sich nun gar nicht mit Computern und Technik auskennen…Die können sich gleich nen neuen PC kaufen oder damit zur Reparatur marschieren…..

      Ich werde jetzt mal weiter versuchen, dieses Scheiss-Ding hier wieder runter zu bekommen….die ganzen (und davon hats ja auch reichlich) uninstaller exen sind ja für alles mögliche, nur nicht zum deinstallieren des IObit…..

      Mal sehen, vielleicht lässt es sich ja mit seinem eigenen Uninstaller (der ja angeblich so schön sämtliche anderen Programme restlos entfernen kann) auslöschen :-)))) mal sehen……

      Ganz nett von IObit ist ja auch, dass es sich nicht in Programme sondern in programme (x86) befindet…..das macht ja das Entfernen nun nicht gerade leichter….

      So ein Scheiß…….

      Aber Dir und allen anderen, die das hier lesen….wir sind offensichtlich nicht alleine…
      trotzdem eine schöne Weihnachtszeit…:-)))

      viele Grüße GANZ BESONDERS NATÜRLICH AN INGO!!!!

      Claudia

      • Ingo schreibt:

        Auf einem 64-bit Windows befinden sich die 32-bit Programme in „Programme (x86)“. Immerhin das kann man den Programmierern also nicht vorwerfen, das gehört so.

        Wenn du vorher zwei Virenscanner gleichzeitig installiert und aktiv hattest, dürfte das die elendigen Startzeiten verursacht haben.

  38. Captain Crunch schreibt:

    Vielen, vielen herzlichen Dank für die differenzierte Darstellung!

  39. claudia schreibt:

    Hallo nochmal,

    ich bin es los :-))))))))

    Man, es war sooooo einfach. Ich habe es sich tatsächlich selbst über seinen eigenen Uninstaller löschen lassen.
    Das ging so perfekt, fast tut es mir jetzt sogar leid :-((((((

    Also ich sag es mal so:
    Wenn man sich schon selber super auskennt und zusätzlich
    -weiß, welche Programme man unbedingt behalten muß (bzw. auf keinen Fall löschen darf)
    -welche Treiber man behalten sollte
    -welche Tools man behalten möchte
    -man noch kein anderes Virenschutzprogramm hat….

    ist es natürlich wirklich sehr gut….im Sinne von mehr geht nicht….

    (die von anderen erwähnte nervige Eigenwerbung kann man ja übrigens durch die uninstaller exen der Werbeprogramme rausnehmen….)

    aber letztendlich – es ist einfach nichts für Unerfahrene!!!!!

    Es suggeriert, dass dies das und jenes (also mehr als reichlich) entfernt oder und erneuert oder ersetzt werden muß und wenn man da unbedacht rangeht und lustig machen lässt, dann hat man mehr Schaden als Nutzen…..

    Gruß 🙂

    Claudia

  40. claudia schreibt:

    Hallo Ingo,

    zu Deiner Antwort:
    1. Oh, das wusste ich gar nicht.
    2. Ne, leider liegt es nicht an den 2 Virenscannern (also theoretisch machts das ja nicht schneller, ist ja klar…) Aber ich hatte natürlich anfangs nur einen! Dann habe ich mir aber den anderen noch geholt, weil ich gehofft habe, dass irgendwas gefunden wird, woran die elend lange Startzeit liegt.
    Wir hatten damals (schon paar Jahre her) 3 Notebooks von Acer gekauft. Und nur dieses eine Aspire 5253, Windows 7 Home Premium, 64 bit ist so dermaßen langsam. Also es ist, wenn Internet erst mal da ist, nicht mehr langsam, dann ist alles normal. Nur bis es drin ist….
    Damals hatte ich schon wochenlang immer wieder alles (mir) Mögliche überprüft….Dann habe ich es irgendwann gelassen und dieses Notebook wurde eh selten benutzt…..Mittlerweile ist eins davon aber „erloschen“ mitten im Betrieb runtergefahren und schwarz geworden und geblieben [vielleicht versuche ich in den Ferien mal daran rum zu basteln, es startet nicht mehr…(auch nicht von Boot-Diskette) vielleicht Mini Batterie von Bios kaputt? Oder Bios selbst….Grafikkarte glaub ich nicht, denn es macht gar keine Geräusche mehr nur Lampe leuchtet noch und wenn ich eine Diskette reinschiebe rappelt es mini-kurz]

    Oh je, ich hör jetzt mal auf…..das gehört hier bestimmt alles gar nicht rein…..tut mir leid..bin zum 1. Mal so „offiziell unterwegs“, also noch nie in irgendeinem Chat oder Blog….Ich habe Dich nur zufällig „gefunden“, als ich nach Schwierigkeiten mit iObit im Internet allgemein gesucht habe…

    Du kannst das ruhig löschen oder nicht hochladen oder so :-))

    Viele Grüße
    Claudia

  41. Helmut schreibt:

    Hallo Ingo,
    erstmal vielen Dank für Deinen detaillierten Bericht! ich habe Iobit Advanced System Care 9.4 Pro und war auch ganz begeistert darüber jetzt mal eine Frage: Bezieht sich Deine „Kritik“ auch auf die Version 9.4 oder ist da „alles wieder gut“? Habe die Pro-Version.
    Vielen Dank im Vorraus
    LG Helmut

    • Ingo schreibt:

      Generell bezieht sich meine Kritik auf nahezu jegliche dieser Programme – egal welcher Hersteller, Name oder gar welche Versionsnummer. Ob die spezifischen Probleme, die ich hier im Artikel genannt habe, in einer neueren Version nicht mehr auftauchen, habe ich nicht überprüft. Die Grundprobleme der fehlenden Vertrauenswürdigkeit bleiben und es bleibt auch weiter das Problem, dass diese Tools ohne Not viele Änderungen am System vornehmen, deren Sinn oft fraglich ist. Daran wird sich nichts ändern, egal wie das Produkt oder die Versionsnummer heute gerade lautet.

  42. Alex schreibt:

    Hallo Ingo,
    ich nutze Iobit Unninstaller und Advanced System Care seit Jahren! Zudem hatte ich vor der Installation ein PC Problem wo sich einige Dateitypen nicht mehr öffen ließen. Nach der Installation funktionierte wieder alles.

    • Ingo schreibt:

      Soll vorkommen. Ich schrieb ja nicht, dass die Programme keine Funktionalität hätten.

    • Thorsten S. (Berlin) schreibt:

      Hallo Alex,
      wenn ein System sowieso schon kaputt ist, kann man natürlich auch mit einer Brechstange rangehen. Frei nach dem Motto: „Viel schlimmer kann es ja nicht mehr werden!“ Wenn man Glück hat, hilft es ja sogar, wie offenbar in Deinem Fall.
      Bei einem funktionierendem System kann ich von solchen Tools nur dringend abraten!
      Aus meiner langjährigen IT-Erfahrung weiß ich, dass die Probleme, die durch solche Tools erst entstehen, in keinem Verhältnis zum zweifelhaften Nutzen stehen.
      „Never change a running System!“ Diese altbekannte Weisheit hat auch heute immer noch Gültigkeit!

  43. Win Doofy schreibt:

    Na, hier wimmelt es aber nur so von selbsternannten (Windoof) IT-Spezialisten und diese werden zudem von der Weisheit und Intelligenz gejagt, aber die (IT-Spezialisten) sind gottseidank schneller …
    Aber es ist halt so einfach andere als Pflaumen oder DAU (dümmster anzunehmender User) zu bezeichnen, wenn man schon selbst keinen blassen Schimmer von der Materie hat.
    Dieser Blog ist sowas von unnötig wie ein Kropf 😉

    • Ingo schreibt:

      Danke, dass du mein Blog trotzdem liest.

      Vielleicht hast du nächstes Mal ja auch etwas Intelligentes zu einem Beitrag zu sagen. Unnötig wie ein Kropf war bisher nur dein Kommentar.

    • soltkahn schreibt:

      Dein Kommentar ist aber auch nicht gerade von Weisheit und Intelligenz geprägt.
      Aber Deinen Usernamen hast Du wirklich sehr gut gewählt. 😉

  44. W1 schreibt:

    Wer seinen rechner schneller bekommen möchte, dem sein das in Deutschland verbotene Programm Brain.exe angeraten. Dieses Programm kann den Kopierschutz und die zugriffsbeschränkungen von filmen und software umgehen und jeden rechner um 120% beschleunigen.
    Leider wurde die entwicklung eingestellt, dem entwickler war die rechtliche umgebung zu riskannt.

  45. knightofqueenAlex schreibt:

    Ingo, danke, dass Du hier eine Plattform für „DAU`s“ wie mich anbietest. Wenn anderen das zu profan ist, sollen sie sich doch woanders einbringen. Ich werde demnächst IMMER Bewertungen einer Freeware googeln. Was ich zu Advenced System Care gefunden habe, ist geradzu haarsträubend – Mein eigener Fehler, dass ich so leichtsinig war; aber die Seite wurde von Chip empfohlen und kam vertrauenswürdig rüber…reingefallen.
    War mich kollossal ärgert ist, dass ich diesen Schrott nicht mehr deinstalliert bekomme. zuerst dauert die Deinstallation ewig und dann taucht das Programm nach dem nächsten Starten wieder auf. Ich ärgere mich kolossal über!
    Wenn ich dann noch China und Karibik lese, bekomme ich das kalte Grausen und bin froh, dass ich zumindest kein Geheimnisträger bin. DAs riecht doch nach einem Dienst, der dahintersteckt!
    Ingo, lass Dich nicht entmutigen!

  46. Alex schreibt:

    …sollte nicht allzu emotional klingen aber ich habe bestimmt zwei Stunden vergeblich damit verbracht, diese Software zu deinstallieren. Ich finde es erschreckend, dass ich nicht mehr mein Eigetumsrecht über meinen eigenen Rechner ausübern kann, sondern hier einen ungebetenen Gast habe, den ich nicht des Hauses verweisen kann…China passt hier schon…

  47. Alex schreibt:

    Aller guten Dinge sind drei:
    Zu einer seriösen Empfehlung durch führende Computermagazine gehört auch als Mindestumfang die Prüfung der herausgebenden Firma von von Ingo durchgeführt UND ein Hinweis auf unlare oder gar nach Anschein unseriöse Konstellationen; und die Kombination China + Offshore-Karibik-Paradies ist aus meiner Sicht zwingend erwähnenswert.

  48. Reinhard schreibt:

    Hallo Ingo,
    du hast recht. Ich habe deine Einträge hier gelesen und bin vollkommen deiner Meinung. Das die anderen Schreiber dich ziemlich sehr angehen, kann ich nicht nachvollziehen. Leider habe ich mir ungewollt Advanced SystemCare 9 eingefangen und weiß nicht, wie ich es wieder sauber los werden kann. Über Wiederherstellungspunkt wird es wohl nicht mehr klappen, weil schon zu viel gemacht wurde. Zuletzt habe ich ein Upgrade von Win 10 Home auf Win 10 Pro gemacht. SpyHunter kostet nicht gerade wenig Geld. Ich bitte um Hilfe. Was kann ich tun.
    Freundliche Grüße von Reinhard

    • Ingo schreibt:

      Warum deinstallierst du Advanced System Care nicht einfach wie jedes andere Programm auch? Es handelt sich schließlich nicht um einen Virus, sondern nur ein unnötiges Programm. Oder hattest du das schon probiert?
      SpyHunter ist auch nicht wirklich einwandfrei, ich wäre da vorsichtig. Zumindest würde ich dafür sicherlich kein Geld ausgeben.

      • Reinhard schreibt:

        Das Programm scheint sich „zu verstecken“, da es nicht in -Programme und Features- angezeigt wird. Daher ist einfaches Deinstallieren für mich nicht möglich. Ich weiß nicht was ich machen soll. Verschiedene Free Uninstaller zeigen dieses „AdvancedSystemCare9“ auch nicht an. Beim benutzen dieses, bereinigt es Gefundenes nicht. Ich solle doch Pro aktivieren und natürlich Geld ausgeben.

      • Reinhard schreibt:

        Habe es gerade geschafft.
        Unter C:
        Program Files (x86)
        IObit
        uni000
        hat es geklappt.
        Da musste ich sehr suchen und jede Anwendung probieren. Eine Zumutung, dieses Programm bzw. seine Macher.

      • Ingo schreibt:

        Gut, wenn es geklappt hat. Du scheinst recht schnell alles mögliche an Tools zu installieren. Dabei fängt man sich leicht irgendwelchen Schrott ein. Alle möglichen freien Uninstaller dürften auch wieder zu der Kategorie Software gehören, die man nicht einfach so mit Adminrechten auf dem eigenen PC laufen lassen würde.

  49. VincentGdG schreibt:

    Ich finde diesen Test doch etwas oberflächlich und subjektiv. Es scheint mir, als gehe der Tester schon mit einer eindeutigen Abneigung an den (Kurz)Test heran.
    Ich hatte mir vor Jahren aus Neugier (ich muss als Nerd alles testen :-)) die SW installiert und fand sie auf den ersten Blick vom Umfang her nicht schlechter, sondern eher besser als vergleichbare Programme. Durch ein sehr günstiges Sonderangebot kaufte ich mir dann ein Jahres-Abo für 3 PC und teilte es mir mit einer Bekannten, die ein ziemlicher Laie auf dem Gebiet ist, das Programm aber sofort super fand.
    Nach dem ersten Durchlauf kann man viele Optionen ausschalten – wie z.B. Internet Optimierung oder auch den Check auf Cookies und Cachedateien.. Dazu muss man nur bei einigen Funktionen ein wenig tiefer in die Optionen eintauchen.
    Natürlich könnte man als Fachmann die meisten Einstellungen auch manuell vornehmen, aber so geht es einfach schneller und komfortabler, vor allem für Laien. Allein die mannigfaltigen Tools wie das Finden großer Dateien u.ä. sind sehr nützlich, und ich habe bei meinen PCs eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung z.B. beim Bootvorgang festgestellt.
    Auch der Leistungsmonitor, der ein kleines Fenster auf dem Desktop einblendet und RAM- und CPU-Nutzung (bei Vergrößerung zusätzlich HD- und Netzwerknutzung) anzeigt, ist sehr praktisch.

    Ich mache bei vielen Bekannten immer wieder einmal Fernwartung, weil ihre PC nicht mehr „rund laufen“, Ein einmaliger Durchlauf mit „ASC free“ reicht meist aus, um die PC wieder zu beschleunigen und z.B. große Dateileichen schnell zu finden. Auch meine Bekannte macht das regelmäßig auf den PC in der kleinen Firma, in der sie arbeitet und es zeigt immer eine positive Wirkung.

    Worüber man sicher streiten kann, ist die aggressive Werbung für deren andere Produkte, die man ständig „jetzt günstiger“ erwerben kann, doch das ist freiwillig. Ich benutze z.B. den „Uninstaller free“, weil zum einen eine Batch-Deinstallation möglich ist und zum anderen anschließend die Programmpfade und die Reg-Datenbank auf nicht gelöschte Einträge geprüft werden und mit einem Klick alles wirklich gelöscht werden kann. Auch der Treiber-Updater bietet in der kostenlosen Version genügend Funktionalität, wiewohl man ihn eigentlich auch nur einmal einzusetzen braucht. Alle anderen dieser Tools muss man bezahlen, damit überhaupt automatisch Treiber aktualisiert werden, andernfalls ist man gezwungen, jedes einzelne Update einzeln manuell herunterzuladen und zu installieren.

    Jeder muss für sich entscheiden, welche Tools von ASC er nutzen möchte, aber es gibt einen eindeutigen Nutzen – und das größtenteils kostenlos.

    Viele Grüße
    Thomas

    • Ingo schreibt:

      Ich finde diese Programme generell nicht sinnvoll, egal welcher Name dran steht. Es geht mir somit nicht darum, plötzlich zu entdecken, dass ein überflüssiges Tool doch irgendwie sinnvoll ist, weil es von einem anderen Hersteller stammt. Schon an der Überschrift sollte man an sich erkennen, dass es hier nicht darum geht, irgendwelche tollen Features zu bewerben. Es geht hier auch nicht um einen Test. Es geht darum, um am schlechten Beispiel dieser einen Software die Leute davon abzuhalten, für solche Produkte Geld auszugeben.

      Die Begründung für die Abneigung ist weiterhin, dass viele der Aktionen solcher Programme wenig bis gar keinen Nutzen haben oder sogar gefährlich sind. Du schreibst selber, dass man zur Deaktivierung mancher Optionen tiefer eintauchen muss. Und das als Laie, dem so etwas primär verkauft wird? Wozu muss ich denn Registry-Einträge bereinigen von Programmen, die ich deinstalliert habe? Um pro Programm 10 kB mehr Platz auf der Platte zu bekommen? Die Registry ist eine Datenbank. Was drin steht und nicht genutzt wird, steht da einfach nur drin und stört erst einmal niemanden.

      Die sinnvollen Reinigungsfunktionen bringt die Datenträgerbereinigung mit. Die einfache Anzeige für Auslastung kommt schon mit dem Taskmanager. Mit dem kann man auch gleich die Bootzeiten verbessern, er verwaltet nämlich auch die Autostarts. Zu Windows 95 Zeiten, als man dauernd Gefahr lief, zu wenig Systemressourcen zu haben, war ein ständiger Blick darauf auch noch interessant. Warum sollte ich heute dauernd so eine Anzeige im Blick haben? Ja, Nerds lieben solche lustigen Anzeigen, aber die Software richtet sich an den Normalo und der PC wird nicht schneller, wenn ich ständig alle möglichen Durchsätze und Auslastungen angezeigt bekomme. Das ist Bling-Bling für Kiddies.

      Treiber-Updates kommen über Windows-Update. Oder von den Webseiten der jeweiligen Hersteller. Auf einmal alle möglichen Treiber zu aktualisieren, eventuell auch noch automatisch, ist generell nicht sinnvoll. Läuft danach was nicht, weiß man gar nicht, welcher der vielen grad aktualisierten Treiber es war. Und wieso überhaupt aktualisieren, solange alles läuft? Nur der neueren Versionsnummer wegen? Also aktualisiert man sinnvollerweise nur bestimmte Treiber, bei denen es auch Gründe gibt. Die verraten einem diese Tools aber erst gar nicht. Die Tools braten einem alles drauf, was nur eine neuere Versionsnummer hat – egal ob nun passend oder sinnvoll oder woher auch immer der Treiber stammt.

      Nein, sorry, den einzig wirklichen Nutzen solcher Tools hat normalerweise der Hersteller, der dein Geld bekommt und vielleicht noch deine Daten.
      Das Geld kann man meines Erachtens sinnvoller ausgeben. Nichts anderes sollte mein Blog-Eintrag zeigen.

  50. Reinhold schreibt:

    Ich fand den RAM-Putz bei diesem Programm immer ganz praktisch, gibt es denn ein Alternativprogramm mit dieser Funktion, das Du empfehlen könntest?

    • Ingo schreibt:

      Was ist denn ein „RAM-Putz“ und wozu soll er dienen?

      • Reinhold schreibt:

        Na ja, bei dem Programm wird ja permanent in % angegeben, wie viel Arbeitsspeicher (RAM) gerade „verbraucht“ wird. Wenn man dann an der kritischen Marke von 74% angelangt ist, hat man einfach diesen RAM-Putz-Button gedrückt und es ging dann meistens so bis 61 oder 63% runter, so dass der Computer wieder besser und schneller lief.

        Es müsste doch auch andere Programme mit solch einer Funktion geben, oder? Ich habe nämlich gerade Probleme mit meinem Virenscanner und Advanced Sytem Care…..

      • Ingo schreibt:

        Klingt nach einem ziemlich sinnlosen Feature. Windows ist intelligent genug, Speicher freizumachen, wenn er benötigt wird. Auch wird Speicher nicht einfach so völlig sinnlos gefüllt. Sinnvollerweise ist der Arbeitsspeicher sogar immer möglichst gut belegt, damit wenig von einer vergleichsweise langsamen Disk nachgeladen werden muss.

        Die Speicherbelegung künstlich zu drücken heißt, dass Windows entweder genutzten Speicher ins Swapfile auslagert oder halt für Cache genutzten Speicher leert, was dazu führt, dass halt diese Daten nur noch langsam zur Verfügung stehen. Beides sorgt nicht für mehr Geschwindigkeit, sondern für weniger.
        Das einfach mal so zu machen, obwohl noch 26% RAM frei sind, ist also ziemlicher Unfug und jedes Programm, welches einem solchen Unfug anbietet, sollte man meiden.

    • Dietmar Schrimpf schreibt:

      RAM-Putz?

      Ja, das waren noch Zeiten als Windows95 anzeigte das die Ressourcen knapp werden weil der RAM voll genutzt wurde, wozu der RAM eigentlich auch da ist – um genutzt zu werden!

      Was macht dein RAM-Putz eigentlich?
      Er holt die inaktiven Programmeprozesse die im Hintergrund schlummern UND AUCH die laufenden aus deinem RAM und verschiebt die Prozesse auf deine viel langsamere Festplatte.

      Er zwingt also deine CPU dazu die genutzten Prozesse wieder in den RAM zu lesen.
      Tolle Beschleunigung … 😀

      Und das bei nur 74% genutztem RAM?
      Bei einem 8GB Rechner machen 26% um die 2 GB RAM aus der noch ungenutzt ist!
      Ja ungenutzt, das heißt es besteht gar kein Grund den RAM zu „putzen“.

      Hinzu kommt, wenn deine Systemplatte eine SSD ist hast du nochmal zusätzlich kontraproduktive Schreib- und Lesezugriffe die vollkommen unnötig sind.

      Ich hoffe du kommst auf den Widerspruch in der Sinnhaftigkeit von RAM-Beschleunigungs-Schlangenöl-Software ?

  51. Reinhold schreibt:

    Uch, sehr kompliziert alles. Aber danke!

    Ich hatte igendwie immer das Gefühl, dass diese Reinigung des RAM sehr förderlich für das Laufen meines Betriebssystems war.

  52. Alfred schreibt:

    Ich hab heut mal sporadisch den Adwcleaner laufen lassen und war ziemlich erschrocken bei 36 Treffern.Nach dem Scan hab ich den Löschbutton gedrückt. Danach war mein Advance System Care gelöscht und irgendeine geekbuddyfunktion von der Comodo Firewall. Ok, ich dachte das die entsprechenden Ordner tatsächlich befallen waren, naja so wie es ausschaut zeigt Adwcleaner auch schnüffelfreudige cleaningtools an.Denn das tun diese Tuningtools auch gerne – nach Hause telefonieren.
    Zur Entlastung muss ich aber eingestehen, das ich sonst eigentlich nichts negatives zu ASC sagen kann, eigentlich hat es ansonsten genau das gemacht, was es machen sollte, das System optimiert und eben auch auf verdächtige Änderungen überwacht. Und da hier auch das Thema Registry aufkam, find ich ein Registrysäuberungstool doch schon sehr wichtig, da immer irgendwelche Leichen zurückbleiben bei den Programmeigenen uninstallern, was sich mir erst kürzlich wieder bestätigt wurde als ich ein HP-Drucker entfernt habe.Also den I-obit Uninstaller finde ich auch recht gründlich. Auch kann ich mir vorstellen, das der Ressorcenmonitor für die CPU- und Arbeitsspeicherauslastung für den einen oder anderen ganz brauchbar war, um mal eben wieder ein bisschen Arbeitsspeicher freizuschaufeln. Was man aber auch eben mit einert kleinen Befehlszeile eben selber schreiben kann, “ FreeMem = Space(64000000)“ , als *.vbs abgespeichert und schon konnte man mit einem doppelklick darauf Arbeitsspeicher freiräumen. Auch für Bootreihenfolgenoptimierung gabs das Windowstool BotVis. Jedenfalls ging das noch bei XP : )
    Nicht das ich das brauchte, ich hab eh 32G Ram, wollte das nur mal erwähnen, da ich hier las, das der eine oder andere Geschwindigkeitseinbussen bekommt, bei längeren arbeiten mit Win. Eventuel hilft da aber auch entsprechendes anpassen der Auslagerungsdatei, oder aber wie ich es früher immer gemacht habe, ich hab mir eine Ram-drive erstellt und dorthin die Auslagerungsadatei verlegt.
    Fazit: Also ich war nicht unzufrieden mit dem ASC, den ich auch schon in der Version 10 hatte, aber ich werd ihn mir jetzt nicht wied3er installieren, da der eh in 2 Monaten ausläuft, im übrigen sind bei meinem Asus-Board auch einige Optimierungstools und Ressourcenmonitore dabei, die hatte ich extra nicht installiert weil ich ja ASC testen wollte. Das einzigste was ich jetzt vielleicht noch brauche ist ein Registrycleaner, den Iobit Uninstaller behalte ich auch.

    • Ingo schreibt:

      Danke für den wunderbaren Beitrag zum 1. April. Ich hab mich köstlich amüsiert, auch wenn du etwas spät dran warst mit dem Beitrag. Aber lassen wir noch mal als Aprilscherz stehen. Auslagerungsdatei auf ein Ramdrive verlagern…herrlich. 🙂

      • Alfred schreibt:

        Hehe, ist schon ziemlich lange her, hab da jetzt tatsächlich was verwechselt, war nicht die Auslagerung sondern der Temp-Ordner : ) Hatte mir damals von Data Becker das Buch : „Windows xp Dirty Tricks – Alles was man Ihnen gerne verschwiegen hätte “ besorgt und die besten Tips daraus übernommen, hatte gestern nur so fade Erinnerungsfetzen daran im Gedächtnis, also es war nur die Temp-Datei in der Ram-Disk, aber dafür immer frisch defragmentiert beim Systemstart 😀

  53. Samuel Kneubühler schreibt:

    Ich bin kritish gegenber der Kritik vom Uninstaller. Deine Behauptung
    „Der Uninstaller listet installierte Programme und bietet die Deinstallation an. Also genau das, was Windows von sich aus ohne Zusatzsoftware macht.“ ist falsch. Windows löscht nur das, was die Uninstallroutinen der Software selbst zur Löschung vorschlägt. Also welche Registryeinträge, Dateien und Ordner. da bleiben Spuren. Uninstaller macht nichts mehr, ausser die von der Deinstallreoutrinen abgegriffenen Registryeinträge und Ordner auf der Festplatte zu scannen, diese dann anzuzeigen, zur Löschng vorzuschlagen und wenn das Löschen nicht klappt, dies nac einem Neustart zu tun. Das klappt gut. Das kann man auch von hand machen, ist aber aufwendig. DIese „Systemaufräumprogramme“ sind aber totaler Quatsch, stimmt. Benötigen selber viele Ressourcen, graben sich öfters tief ins System, locken Ahnungslose User, wollen Premimfeatures verkaufen und bringen nichts.

    • Ingo schreibt:

      Dass die normale Deinstallation nicht ohne Spuren ist, ist klar. Ich behaupte allerdings, dass das in 99% der Fälle völlig irrelevant ist, ob da noch irgendein Ordner im Benutzerprofil oder ein paar Schlüssel in der Registry trotz Deinstallation bestehen bleibt.

      Früher haben solche Tools sogar schon die eigentliche Installation protokolliert und konnten dann alles, was das zu installierende Programm gemacht hat wieder rückgängig machen. Die sind dann reihenweise auf die Nase gefallen, wenn Dateien oder Registry-Einträge nicht nur von einem Programm genutzt werden. Also auch das war Käse.

      Am Ende sieht es so aus: bei normalen Deinstallationen bleiben Reste, die normalerweise keine Gefahr darstellen und auch nicht wirklich stören. Bei speziellen Uninstallern gibt es immer noch die Gefahr, dass Dinge zu viel gelöscht werden oder der Nutzer entscheiden muss – obwohl viele Nutzer das gar nicht können. Ich empfehle dann lieber die gefahrlose Variante mit Verzicht auf Uninstaller.

  54. eduardo chaigneau noziglia schreibt:

    Deseo anular mi subscripción a IObit… Mi correo es : ****deleted****@gmail.com

  55. Jüregn schreibt:

    Vor 3 Tagen installiert nach scannen sagt er mir 15 veraltete Treiber gefunden. Nach ausführen sagt er mir Hoppla wir können einige Treiber auf ihrem System nicht installieren. Fazit System danach zerschossen! Habs mit der Windows eigenen Systemwiederherstellung rückgängig gemacht. Habe gängigste Hardware :Mainboard von Gigabyte Ga-970 UD3P,Grafikkarte Gigabyte GTX 460 und da gibt das Programm schon auf ? Bitte schnellstmöglich aus den Top 100 von Chip. de und Bild.de entfernen, denn ein zerschossenes System braucht keiner. Programm ist der letzte Müll..

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