Watchmen – wer überwacht, dass man bei den Wächtern nicht einschläft?

Kino kann ja manchmal eine interessante Erfahrung sein. Manchmal ist es aber auch nur ein teurer Reinfall. Nachdem momentan gerade nicht so viele wirkliche Kino-Highlights im Angebot sind, haben wir uns heute zu zweit “Watchmen” angetan. Marvels Comic-Verfilmungen sind ja zumindest meist recht unterhaltsam und der Trailer zu “Watchmen” versprach auch einiges.

Ein paar Worte zur Story: eine Truppe von mehr oder weniger depressiven, abgehalfterten Superhelden vegetiert in den USA der 80er Jahre des letzten Jahrtausends vor sich hin und bekämpft die Langeweile auf ihre ganz eigene Weise. Einer der Truppe wird umgebracht und nach viel Geschwurbel, einigen Prügeleien, unglaubwürdigen Liebeswirren und dem Tod von 15 Millionen Menschen, verursacht durch einen der Superhelden, kommt raus, dass dies nur passierte, um die USA und die UdSSR zu versöhnen und größeres Unheil von der Menschheit abzuwenden. Klingt völlig hirnrissig? Ist es auch!

Meine Güte, was hat der “visionäre Regisseur” (O-Ton Kinoplakat) denn bitteschön geraucht? Oder hat er zu wenig geraucht? Der Schwachsinn dauerte dann über zweieinhalb Stunden und ich war seit langem nicht mehr so froh, dass Kino endlich vorbei war.

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